Sterbefallzahlen im ersten Quartal auf Niveau der Vorjahre

Sterbefallzahlen im ersten Quartal auf Niveau der Vorjahre

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Gesellschaft: Sterbefallzahlen in Deutschland 2026

Wiesbaden () – Im 1. Quartal 2026 sind in Deutschland rund 270.000 Menschen gestorben. Der für Wintermonate typische Einfluss von Atemwegserkrankungen auf die Sterbefallzahlen war in dieser Zeit vergleichsweise gering, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben am Dienstag mit.

Sie bewegten sich zumeist im Bereich der mittleren Werte der vier Vorjahre oder merklich darunter. Deutlichste Ausnahme waren erhöhte Sterbefallzahlen Mitte Januar (+sieben Prozent und +acht Prozent in den Kalenderwochen zwei und drei). Auf die einzelnen Monate bezogen betrug die Differenz zum jeweiligen mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für den Januar +drei Prozent, für den Februar +ein Prozent und für den März -elf Prozent. Auch weitere Indikatoren, die das Robert-Koch-Institut (RKI) zur Einordnung der diesjährigen Grippewelle veröffentlicht, liegen auf dem Niveau der Vorsaisons oder darunter.

Das EuroMOMO-Netzwerk zur Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen ordnet Befunde zur Übersterblichkeit auf Basis einer eigenen Hochrechnung unvollständiger Meldungen und eines eigenen Übersterblichkeitskonzepts europaweit vergleichend ein. Im 1. Quartal 2026 wurden in den meisten europäischen Ländern dort insbesondere zu Jahresbeginn größere Abweichungen von den erwartbaren Entwicklungen festgestellt. So wurde beispielsweise für Frankreich und für Spanien im Januar zeitweise eine „hohe“ („high excess mortality“), in Portugal sogar eine „sehr hohe“ („very high excess mortality“) Übersterblichkeit verzeichnet. Auch in vielen anderen Ländern gab es bis in den März 2026 hinein moderate Abweichungen („moderate excess“) von den üblichen Verlaufsmustern.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Statistisches Bundesamt (Destatis), Robert-Koch-Institut (RKI), EuroMOMO-Netzwerk

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im 1. Quartal 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden oder fanden in folgenden Orten statt: Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal.

Worum geht es in einem Satz?

Im ersten Quartal 2026 starben in Deutschland rund 270.000 Menschen, wobei die Sterbefallzahlen im Vergleich zu den Vorjahren insgesamt im normalen Bereich lagen, mit vereinzelten Anstiegen im Januar.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Sterbefallzahlen in Deutschland im 1. Quartal 2026
  • Geringer Einfluss von Atemwegserkrankungen im Vergleich zu Vorjahren
  • Anstieg der Sterbefälle Mitte Januar
  • Abweichungen von erwartbaren Entwicklungen in Europa
  • EuroMOMO-Netzwerk zur Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen
  • Vergleich mit Vorjahreswerten in verschiedenen europäischen Ländern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rund 270.000 Menschen gestorben
  • Geringer Einfluss von Atemwegserkrankungen auf Sterbefallzahlen
  • Mittlere Werte der vier Vorjahre oder darunter
  • Erhöhung der Sterbefallzahlen Mitte Januar
  • Abweichungen in den Sterbefallzahlen für Januar, Februar und März
  • Übersterblichkeit in mehreren europäischen Ländern
  • Hohe Übersterblichkeit in Frankreich und Spanien
  • Sehr hohe Übersterblichkeit in Portugal
  • Moderate Abweichungen in vielen anderen Ländern bis März 2026

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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