Wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen 2025
Düsseldorf () – Der NRW-Absatzwert war im Jahr 2025 nominal (also nicht preisbereinigt) um 6,9 Milliarden Euro bzw. 2,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Demnach sind in den 9.753 produzierenden Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden zum Absatz bestimmte Waren im Wert von 310 Milliarden Euro hergestellt worden, wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt am Montag mitteilte.
Gegenüber dem Jahr 2020 stieg der Absatzwert nominal um 43,5 Milliarden Euro bzw. 16,3 % und gegenüber 2015 um 27,1 Milliarden Euro bzw. 9,6 %.
Innerhalb der sechs produktionsstärksten Güterabteilungen war 2025 nur in der Herstellung von „Nahrungs- und Futtermitteln“ eine nominale Steigerung des Absatzwertes von 4,2 % auf 40,7 Milliarden Euro zu verzeichnen.
Rückläufig waren hingegen der Absatzwert in der „Chemischen Industrie“ mit einem Minus von 5,9 % auf 38,1 Milliarden Euro sowie der Absatzwert in der „Metallerzeugung und -bearbeitung“, welcher um 5,1 % auf 36,5 Milliarden Euro sank.
Weiterhin gab es Rückgänge im Bereich „Kraftwagen und Kraftwagenteile“ – hier sank der Absatzwert um 3,9 % auf 16,7 Milliarden Euro – und bei den „Metallerzeugnissen“, die mit 29,5 Milliarden Euro um 2,5 % unter dem Vorjahresergebnis lagen. Auch die wertmäßig größte Güterabteilung in NRW – der „Maschinenbau“ – vermeldete einen Rückgang von 1,0 % auf 42,8 Milliarden Euro.
Die Verteilung der Industrieproduktion war 2025 in den kreisfreien Städten und Kreisen unterschiedlich.
Den höchsten Anteil am NRW-Absatzwert ermittelte das Statistische Landesamt mit 6,1 % für die Betriebe im Kreis Gütersloh; 18,9 Milliarden Euro wurden dort erzielt. Es folgten die Betriebe in der kreisfreien Stadt Köln (4,5 %; 14,0 Milliarden Euro) und im Märkischen Kreis (4,3 %; 13,3 Milliarden Euro).
Die geringsten Anteile erzielten mit jeweils 0,3 % die Betriebe in den kreisfreien Städten Herne (1,1 Milliarden Euro), Bonn (0,9 Milliarden Euro) und Bottrop (0,8 Milliarden Euro).
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Information und Technik Nordrhein-Westfalen, Statistisches Landesamt, NRW
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Im Jahr 2025 sank der nominale Absatzwert der NRW-Industrie um 2,2 % auf 310 Milliarden Euro, wobei nur die Nahrungs- und Futtermittelproduktion ein Plus verzeichnete, während Sektoren wie Chemie und Maschinenbau Rückgänge aufwiesen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rückgang des Absatzwertes im NRW im Jahr 2025
- Vergleichswerte zeigen steigende Tendenz seit 2020 und 2015
- Verschiedene Rückgänge in den produktionsstärksten Güterabteilungen
- Höchste Rückgänge in der Chemischen Industrie und Metallerzeugung
- Steigende Werte nur in der Nahrungs- und Futtermittelherstellung
- Unterschiede in der Verteilung der Industrieproduktion in NRW
- Höchster Absatzwert im Kreis Gütersloh
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
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- Nominaler Rückgang des Absatzwertes um 6,9 Milliarden Euro bzw. 2,2 % im Jahr 2025
- Rückgang des Absatzwertes in der chemischen Industrie um 5,9 % auf 38,1 Milliarden Euro
- Rückgang des Absatzwertes in der Metallerzeugung und -bearbeitung um 5,1 % auf 36,5 Milliarden Euro
- Rückgang des Absatzwertes im Bereich Kraftwagen und Kraftwagenteile um 3,9 % auf 16,7 Milliarden Euro
- Rückgang des Absatzwertes bei Metallerzeugnissen um 2,5 % auf 29,5 Milliarden Euro
- Rückgang des Absatzwertes im Maschinenbau um 1,0 % auf 42,8 Milliarden Euro
- Unterschiedliche Verteilung der Industrieproduktion in den kreisfreien Städten und Kreisen
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