Wirtschaft: Stahlproduktion in Nordrhein-Westfalen 2025
Düsseldorf () – Im Jahr 2025 sind in 70 produzierenden Betrieben des nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbes 45,8 Millionen Tonnen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, waren das 3,1 Millionen Tonnen bzw. 6,4 % weniger als im Jahr zuvor und 20,1 % weniger als im Jahr 2015.
Die Produktion war damit im letzten Jahr auf dem niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre.
Von der 2025 produzierten Menge wurden 28,2 Millionen Tonnen zu anderen Produkten weiterverarbeitet, was einem Rückgang von 1,9 Millionen Tonnen bzw. 6,5 % zum Vorjahr und 5,9 Millionen Tonnen bzw. 17,2 % zum Jahr 2015 entspricht. Die anderen 17,6 Millionen Tonnen waren zum Absatz bestimmt.
Der Wert dieser Absatzproduktion lag im letzten Jahr bei nominal (also nicht preisbereinigt) 13,8 Milliarden Euro. Die Absatzmenge war damit um 1,2 Millionen Tonnen bzw. 6,2 % und der Absatzwert nominal um 1,6 Milliarden Euro bzw. 10,7 % niedriger als ein Jahr zuvor.
Gegenüber dem Jahr 2015 sank die Absatzmenge um 5,7 Millionen Tonnen bzw. 24,3 %, während der Absatzwert nominal um 1,4 Milliarden Euro bzw. 10,9 % stieg.
Der durchschnittliche Absatzwert je Tonne war mit 786 Euro um 4,7 % niedriger als ein Jahr zuvor und um 46,5 % höher als im Jahr 2015 (damals: 536 Euro je Tonne).
Auch bundesweit sank der Absatzwert der Produktion von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen 2025 um 8,6 % auf 29,9 Milliarden Euro. Wie schon im Jahr 2015 entfielen damit 46,2 % des bundesweiten Absatzwertes auf nordrhein-westfälische Betriebe.
2024 lag dieser Anteil bei 47,3 %.
Mit 62,1 % kamen 2025 fast zwei Drittel der in NRW erzielten Absatzmenge und rund die Hälfte (48,7 %) des Absatzwertes aus Betrieben der Stadt Duisburg.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Stahlproduktion (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen in dem Text sind:
Statistische Landesamt, nordrhein-westfälische Betriebe, Stadt Duisburg.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2025 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf, Duisburg
Worum geht es in einem Satz?
Im Jahr 2025 produzierten nordrhein-westfälische Betriebe 45,8 Millionen Tonnen Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen, was einen Rückgang von 6,4 % im Vergleich zum Vorjahr und 20,1 % im Vergleich zu 2015 darstellt, wobei der Absatzwert mit 13,8 Milliarden Euro um 10,7 % gesunken ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Rückgang der Produktion um 6,4 % im Jahr 2025
- Produktion auf dem niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre
- 3,1 Millionen Tonnen weniger als im Vorjahr
- 20,1 % Rückgang im Vergleich zu 2015
- Abnahme der Weiterverarbeitung um 6,5 %
- Absatzwert der Produktion gesunken um 10,7 %
- Durchschnittlicher Absatzwert je Tonne gesunken um 4,7 %
- Hohe Abhängigkeit von Betrieben in Duisburg
- Bundestrend: 8,6 % Rückgang des Absatzwerts
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der Produktion um 3,1 Millionen Tonnen bzw. 6,4 % im Vergleich zum Vorjahr
- Produktionsniveau auf dem niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre
- Rückgang der Weiterverarbeitung um 1,9 Millionen Tonnen bzw. 6,5 % im Vergleich zum Vorjahr
- Absatzmenge um 1,2 Millionen Tonnen bzw. 6,2 % niedriger als im Vorjahr
- Rückgang des Absatzwerts um 1,6 Milliarden Euro bzw. 10,7 % im Vergleich zum Vorjahr
- Rückgang der Absatzmenge um 5,7 Millionen Tonnen bzw. 24,3 % im Vergleich zu 2015
- Anstieg des nominalen Absatzwerts um 1,4 Milliarden Euro bzw. 10,9 % im Vergleich zu 2015
- Durchschnittlicher Absatzwert je Tonne um 4,7 % niedriger als im Vorjahr
- Absinken des bundesweiten Absatzwerts um 8,6 % auf 29,9 Milliarden Euro
- Anteil nordrhein-westfälischer Betriebe am bundesweiten Absatzwert sank von 47,3 % auf 46,2 %
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