Gesellschaft: Betrug in Schweinfurt aufgedeckt
Schweinfurt () – Ein Ehepaar aus Schweinfurt ist wegen gemeinschaftlichen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das teilte das Hauptzollamt Schweinfurt mit.
Das Amtsgericht verhängte gegen beide jeweils neun Monate Haft, die zur Bewährung ausgesetzt wurden. Das Paar hatte über ein Jahr lang staatliches Bürgergeld bezogen, während es gleichzeitig gewerblich Personen- und Pakettransporte nach Kaliningrad in Russland durchführte und die Einnahmen verschwieg.
Dem Jobcenter entstand so ein Schaden von mehr als 15.000 Euro.
Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls begannen nach einem Hinweis des Jobcenters. Das Paar hatte die Fahrten unter einem Pseudonym in Sozialen Medien beworben.
Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten das für die Geschäfte genutzte Handy sicher, auf dem Belege für 33 bezahlte Fahrten zwischen Oktober 2022 und November 2023 gefunden wurden. Als belastend erwies sich auch die Fahrleistung des Kleintransporters: In 23 Monaten legte er über 153.000 Kilometer zurück, was monatlich etwa 6.600 Kilometern entspricht.
Neben dem Sozialbetrug ergaben sich Hinweise auf weitere Straftaten.
Wegen der regelmäßigen Grenzübertritte und des Pakettransports ohne gültige Zolldokumente nach Russland wird geprüft, ob Embargovorschriften verletzt wurden. Zudem liegt der Verdacht der Steuerhinterziehung vor, da die Einnahmen nicht versteuert wurden.
Das Ehepaar muss die unrechtmäßig bezogenen Leistungen in voller Höhe zurückzahlen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeistreife im Einsatz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt. Es wird lediglich von einem "Ehepaar aus Schweinfurt" gesprochen.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hauptzollamt Schweinfurt, Amtsgericht, Jobcenter, Finanzkontrolle Schwarzarbeit, Zoll.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand zwischen Oktober 2022 und November 2023 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Schweinfurt, Kaliningrad.
Worum geht es in einem Satz?
Ein Ehepaar aus Schweinfurt wurde wegen gemeinschaftlichen Betrugs zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, nachdem es über ein Jahr lang Bürgergeld bezog, während es Einnahmen aus illegalen Transporten nach Kaliningrad erzielte, was dem Jobcenter über 15.000 Euro Schaden verursachte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- gemeinschaftlicher Betrug
- Bezug von staatlichem Bürgergeld
- gewerbliche Transportdienstleistungen nach Kaliningrad
- Verschweigen der Einnahmen
- Schaden von über 15.000 Euro für das Jobcenter
- Hinweis des Jobcenters führte zu Ermittlungen
- Werbung der Fahrten unter Pseudonym in sozialen Medien
- Wohnungsdurchsuchung durch Finanzkontrolle Schwarzarbeit
- Sicherstellung von Belegen und Handy
- hohe Fahrleistung des Kleintransporters
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verurteilung zu neun Monaten Haft, zur Bewährung ausgesetzt
- Rückzahlung der unrechtmäßig bezogenen Leistungen in voller Höhe
- Prüfung der Verletzung von Embargovorschriften
- Verdacht der Steuerhinterziehung
- Hinweise auf weitere Straftaten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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