Kulturförderung in Brandenburg und Sachsen
Potsdam () – Die Länder Brandenburg und Sachsen haben gemeinsam mit dem sorbischen Dachverband Domowina ihre Verantwortung für den Erhalt der sorbischen Kultur bekräftigt. Das teilten die Beauftragten beider Länder nach einem gestrigen Austausch in Potsdam am Donnerstag mit.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Themen Sorabistik, Sprachausbildung und der Schutz der sorbischen Sprache und Traditionen in der Lausitz.
Der brandenburgische Beauftragte Tobias Dünow betonte, die länderübergreifende Zusammenarbeit sei ein herausragendes Beispiel für die gelebte Verantwortung. Seine sächsische Amtskollegin Franziska Brech erklärte, das gemeinsame Ziel, sorbische Sprache und Kultur zu stärken, könne nur im Schulterschluss gelingen.
Dawid Statnik, Vorsitzender der Domowina, forderte eine Fortschreibung der Maßnahmenpläne der Länder zur Sprachstärkung.
Zu den konkreten Themen gehörten die Einführung eines neuen Studienangebots für Sorbisch/Wendisch an der BTU Cottbus-Senftenberg zum Wintersemester 2026/27 sowie der Minderheitenschutz auf Bundes- und EU-Ebene. Beide Länder unterstützen eine Bundesratsinitiative zur Stärkung von Minderheitensprachen im EU-Markenrecht.
Die Zusammenarbeit basiert auf einem Staatsvertrag von 1998, der die gemeinsame „Stiftung für das sorbische Volk“ regelt.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Tobias Dünow, Franziska Brech, Dawid Statnik
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Brandenburg, Sachsen, Domowina, BTU Cottbus-Senftenberg, Bundesrat, EU
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist "Donnerstag" (nach dem Austausch, der am "gestern" stattfand). Ein konkretes Datum wird jedoch nicht angegeben.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Potsdam, Lausitz, Cottbus-Senftenberg
Worum geht es in einem Satz?
Die Länder Brandenburg und Sachsen haben gemeinsam mit dem sorbischen Dachverband Domowina ihre Verpflichtung zum Erhalt der sorbischen Kultur bekräftigt und wollen durch länderübergreifende Zusammenarbeit, unter anderem mit einem neuen Studienangebot für Sorbisch/Wendisch, die Sprache und Traditionen in der Lausitz stärken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Gemeinsame Verantwortung für den Erhalt der sorbischen Kultur
- Austausch zwischen den Beauftragten von Brandenburg und Sachsen
- Themen wie Sorabistik, Sprachausbildung und Schutz der sorbischen Sprache
- Anliegen um Stärkung der sorbischen Sprache und Kultur
- Forderung nach Fortschreibung der Maßnahmenpläne zur Sprachstärkung
- Einführung eines neuen Studienangebots für Sorbisch/Wendisch
- Unterstützung einer Bundesratsinitiative zur Stärkung von Minderheitensprachen
- Grundlage der Zusammenarbeit: Staatsvertrag von 1998
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bekräftigung der Verantwortung für den Erhalt der sorbischen Kultur
- Stärkung der sorbischen Sprache und Traditionen in der Lausitz
- Förderung der Sorabistik und Sprachausbildung
- Einführung eines neuen Studienangebots für Sorbisch/Wendisch an der BTU Cottbus-Senftenberg
- Unterstützung einer Bundesratsinitiative zur Stärkung von Minderheitensprachen im EU-Markenrecht
- Fortschreibung der Maßnahmenpläne zur Sprachstärkung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Tobias Dünow betont, dass die länderübergreifende Zusammenarbeit ein herausragendes Beispiel für die gelebte Verantwortung sei.

