Aiwanger kritisiert neue Tankstellen-Regel als "peinlich"

Aiwanger kritisiert neue Tankstellen-Regel als "peinlich"

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Wirtschaftspolitik in Bayern: Spritpreise im Fokus

München () – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat der Bundesregierung für ihre Bemühungen zur Spritpreissenkung ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. „Die Regierung ist hier blamiert bis auf die Knochen“, sagte er am Dienstag dem TV-Sender „Welt“ mit Blick auf die neue 12-Uhr-Regelung für Preiserhöhungen an Tankstellen. „Das hat jeder Normalbürger draußen gewusst, dass das nicht funktionieren kann. Wenn ich sage, ihr dürft nur einmal am Tag den Preis erhöhen, dass dadurch die Preise niedriger würden.“

Schuld seien Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Die hätten das vorhersehen müssen und sagen: `So einen Mist machen wir nicht.` Und die haben nur Zeit verloren. Vielleicht war das das Ziel, Zeit zu verlieren und zu sagen, dann haben wir schon mal was getan. Und es ist nichts passiert.“

Auch die nun von Reiche favorisierte Erhöhung der Pendlerpauschale sei „nicht zielführend genug, viel zu sehr zeitverzögert und trifft nicht jeden genauso, wie er es bräuchte“, so Aiwanger. „Wir brauchen die Entlastung an der Zapfsäule und nicht irgendwann hinterher über die Steuer.“ Er forderte stattdessen, den CO2-Preis abzuschaffen und die Energiesteuer abzusenken.

„Diese CO2-Abgabe ist natürlich auch politisch-ideologisch hinterlegt“, behauptete Aiwanger. „Das ist das Wunschkonstrukt auch der Grünen. Sie sind ja nicht in der Regierung, aber trotzdem spielt das alles mit rein in diesen Mainstream. Und dieses goldene Kalb CO2-Steuer muss jetzt geschlachtet werden.“

Probleme bei der Gegenfinanzierung einer CO2-Aussetzung sieht Aiwanger nicht. „Es ist ja eine Milchmädchenrechnung zu meinen, was wir an der Zapfsäule an Steuern verlieren, wäre endgültig weg. Sondern es ist andersrum“, so der Freie-Wähler-Chef. „Die Wirtschaft leidet momentan unter diesen hohen Spritpreisen. Das schadet der Wirtschaft. Wenn die Wirtschaft wieder besser liefe, hätten wir auch wieder mehr Steuereinnahmen. Also diese Senkung an der Zapfsäule wird refinanziert durch bessere Wirtschaftsleistung“, behauptete er.

Die Einnahmen aus dem CO2-Preis fließen in Deutschland in den Klima- und Transformationsfonds (KTF), aus dem beispielsweise der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur und der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft gefördert wird. Ab 2028 soll der Europäische Emissionshandel für Gebäude, Straßenverkehr und weitere Sektoren (EU-ETS 2) den nationalen CO2-Preis ablösen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Aral-Tankstelle (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Hubert Aiwanger, Katherina Reiche, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Freie Wähler, CDU, Grünen, Klima- und Transformationsfonds (KTF), EU-ETS 2

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

München

Worum geht es in einem Satz?

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kritisiert die Bundesregierung scharf für ihre ineffektiven Maßnahmen zur Spritpreissenkung, insbesondere die 12-Uhr-Regelung, und fordert stattdessen die Abschaffung der CO2-Abgabe sowie eine Senkung der Energiesteuer zur schnellen Entlastung der Verbraucher.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Unzufriedenheit mit der 12-Uhr-Regelung für Preiserhöhungen an Tankstellen
  • Kritik an der Bundesregierung und deren Maßnahmen zur Spritpreissenkung
  • Mangelnde Voraussicht seitens der Bundesminister
  • Vorwurf der Zeitverschwendung durch die Regierung
  • Forderung nach schnelleren Entlastungen an der Zapfsäule
  • Politische Ideologie hinter der CO2-Abgabe
  • Einfluss der Grünen auf die CO2-Politik
  • Probleme der Wirtschaft durch hohe Spritpreise
  • Finanzierungsmodelle für Steuersenkungen und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kritisiert die Bundesregierung scharf.
  • Aiwanger bezeichnet die 12-Uhr-Regelung für Preiserhöhungen als ineffektiv.
  • Er macht Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und Bundeskanzler Friedrich Merz verantwortlich.
  • Aiwanger fordert die Abschaffung der CO2-Abgabe und Senkung der Energiesteuer.
  • Er betrachtet die Erhöhung der Pendlerpauschale als unzureichend.
  • Aiwanger argumentiert, dass die Wirtschaft unter hohen Spritpreisen leidet.
  • Er glaubt, dass eine Senkung an der Zapfsäule durch bessere Wirtschaftsleistung refinanziert werden kann.
  • Einnahmen aus dem CO2-Preis fließen in den Klima- und Transformationsfonds.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Schlechte Bewertung der Bundesregierung
  • Verlust von Vertrauen in Maßnahmen zur Spritpreissenkung
  • Politische Verantwortung für die misslungenen Maßnahmen
  • Verzögerung bei finanziellen Entlastungen für Bürger
  • Mangelnde Wirkung der Pendlerpauschale
  • Anhaltende hohe Spritpreise schädigen die Wirtschaft
  • Forderung nach Abschaffung der CO2-Abgabe
  • Hinweis auf negative Auswirkungen auf das Steuersystem
  • Verweis auf den Klima- und Transformationsfonds
  • Ankündigung des EU-Emissionshandels ab 2028

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) zitiert, in der er die Bundesregierung für ihre Bemühungen zur Spritpreissenkung kritisiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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