Linke kritisieren Mindestlohnverstöße

Linke kritisieren Mindestlohnverstöße

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Wirtschaft: Niedriglöhne in Sachsen-Anhalt

Magdeburg () – Sachsen-Anhalt bleibt trotz leichter Verbesserungen ein Land mit besonders vielen Niedriglöhnen. Das kritisiert der wirtschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion Die Linke, Wulf Gallert am Donnerstag.

Grundlage sind aktuelle Daten aus einer Kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion zu Mindestlohnkontrollen und Lohnentwicklung.

Gleichzeitig nehme die Zahl der festgestellten Verstöße gegen das Mindestlohngesetz zu. Im Jahr 2024 seien 178 Ordnungswidrigkeiten eingeleitet worden, 2025 bereits 221 Verfahren mit Mindestlohnbezug.

Die steigende Zahl der Verfahren zeige, dass Mindestlohnverstöße kein Randphänomen seien. Wer Beschäftigte unter dem Mindestlohn bezahle, begehe Lohndiebstahl.

Besonders betroffen seien Frauen.

In Sachsen-Anhalt verdienten 28,1 Prozent der Frauen weniger als 14 Euro, während der Anteil bundesweit bei 22,7 Prozent liege. Insgesamt verdienten fast jeder Vierte (23 Prozent) weniger als 15 Euro und rund 30 Prozent weniger als 16 Euro.

Vor allem in nicht tarifgebundenen Beschäftigungsverhältnissen zeige sich das Problem deutlich: 44 Prozent der Beschäftigten verdienten dort weniger als 16 Euro pro Stunde.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linke-Logo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Wulf Gallert

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke, Bundestagsfraktion

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Magdeburg, Sachsen-Anhalt

Worum geht es in einem Satz?

In Sachsen-Anhalt bleibt die Zahl der Niedriglöhne hoch, während die Verstöße gegen das Mindestlohngesetz zunehmen, was besonders Frauen betrifft, wie der wirtschaftspolitische Sprecher der Linken, Wulf Gallert, kritisiert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Niedriglohnquote in Sachsen-Anhalt
  • Daten aus einer Kleinen Anfrage zur Lohnentwicklung
  • Zunahme der Mindestlohnverstöße
  • Einleitung von Ordnungswidrigkeiten im Mindestlohnbereich
  • Besondere Betroffenheit von Frauen bei Niedriglöhnen
  • Vergleich der Löhne in Sachsen-Anhalt und bundesweit
  • Hoher Anteil an Beschäftigten in nicht tarifgebundenen Verhältnissen mit niedrigen Löhnen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Wulf Gallert von Die Linke kritisiert hohe Niedriglöhne in Sachsen-Anhalt
  • Daten aus einer Kleinen Anfrage zur Lohnentwicklung und Mindestlohnkontrollen
  • Anstieg der Mindestlohnverstöße: 178 Ordnungswidrigkeiten 2024, 221 im Jahr 2025
  • Mindestlohnverstöße als kein Randphänomen betrachtet
  • Lohndiebstahl bei Unterbezahlung von Beschäftigten
  • Besondere Betroffenheit von Frauen
  • 28,1% der Frauen in Sachsen-Anhalt verdienen weniger als 14 Euro
  • 23% der Gesamtbeschäftigten verdienen weniger als 15 Euro
  • 30% der Gesamtbeschäftigten verdienen weniger als 16 Euro
  • 44% der nicht tarifgebundenen Beschäftigten verdienen weniger als 16 Euro

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Sachsen-Anhalt bleibt ein Land mit vielen Niedriglöhnen
  • Zunahme der festgestellten Verstöße gegen das Mindestlohngesetz
  • Anstieg der Ordnungswidrigkeiten im Jahr 2024 und 2025
  • Mindestlohnverstöße werden als ernsthaftes Problem angesehen
  • Lohndiebstahl wird thematisiert
  • Frauen sind besonders betroffen
  • Höhere Prozentzahl der Frauen, die unter 14 Euro verdienen, im Vergleich zum Bundesschnitt
  • Hoher Anteil der Beschäftigten, die weniger als 15 bzw. 16 Euro verdienen
  • Problem in nicht tarifgebundenen Beschäftigungsverhältnissen erkennbar

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert, nämlich die des wirtschaftspolitischen Sprechers der Landtagsfraktion Die Linke, Wulf Gallert, der die hohen Niedriglöhne in Sachsen-Anhalt kritisiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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