Rüstungsbeschaffung in Berlin: Rheinmetall-Projekt
Berlin () – Das Bundesverteidigungsministerium hat den Haushaltsausschuss des Bundestags offenbar in dieser Woche gebeten, ein weiteres Projekt zur Beschaffung sogenannter „Loitering Munition“ des Rüstungskonzerns Rheinmetall zu billigen. Eine entsprechende 25-Millionen-Euro-Vorlage wurde den Parlamentariern zugeleitet, berichtet der „Spiegel“.
Das Verteidigungsministerium hat bereits bei den beiden auf Drohnen spezialisierten Herstellern Helsing und Stark entsprechende Munition geordert. Nun soll auch Rheinmetall den Zuschlag erhalten. In einem ersten Schritt soll das Unternehmen einen Auftrag für knapp 300 Millionen Euro erhalten. Stückpreise oder Stückzahlen sind den Abgeordneten nach Informationen des Nachrichtenmagazins bislang nicht mitgeteilt worden.
Rheinmetall soll für zunächst 300 Millionen Euro Bodenstationen und Flugkörper liefern sowie Anleitungen und Simulatoren. Zudem soll das Unternehmen die anfängliche Ausbildung übernehmen. Insgesamt will das Verteidigungsministerium mit dem Konzern einen Rahmenvertrag im Umfang von 2,387 Milliarden Euro schließen, hieß es.
Die von Rheinmetall als „Raider“ bezeichneten Kamikazedrohnen sind laut dem Verteidigungsministerium eine „aktuelle Neuentwicklung“; sie sollen gegenüber den Drohnen von Helsing und Stark aufgrund der optischen Sensoren eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Bis Ende April 2027 muss Rheinmetall alle Anforderungen für die noch ausstehende endgültige Qualifikation erfüllen, anderenfalls kann das Verpflichtungsministerium aus dem Vertrag aussteigen, hieß es weiter.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Rheinmetall (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Das Bundesverteidigungsministerium beantragt die Genehmigung eines 25-Millionen-Euro-Projekts zur Beschaffung von "Loitering Munition" von Rheinmetall, während ein Rahmenvertrag über insgesamt 2,387 Milliarden Euro anvisiert wird, um die Entwicklung und Ausbildung im Umgang mit neuen Kamikazedrohnen sicherzustellen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg der militärischen Nachfrage nach fortschrittlicher Waffentechnologie
- Bedarf an modernen, einsatzbereiten Rüstungsgütern
- Initiativen des Verteidigungsministeriums zur Verbesserung der militärischen Fähigkeiten
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Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundesverteidigungsministerium bittet Haushaltsausschuss um Billigung für Projekt zur Beschaffung von Loitering Munition
- 25-Millionen-Euro-Vorlage wurde den Parlamentariern zugeleitet
- Verteidigungsministerium hat bereits Bestellungen bei Helsing und Stark aufgegeben
- Rheinmetall soll Auftrag im Wert von 300 Millionen Euro erhalten
- Lieferung von Bodenstationen, Flugkörpern, Anleitungen und Simulatoren
- Rheinmetall übernimmt anfängliche Ausbildung
- Gesamtvertrag im Umfang von 2,387 Milliarden Euro geplant
- "Raider"-Kamikazedrohnen als sinnvolle Ergänzung zu Konkurrenzprodukten
- Alle Anforderungen bis April 2027 müssen erfüllt werden, ansonsten Vertragskündigung möglich
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bundesverteidigungsministerium bittet um Zustimmung für weitere Beschaffungsmaßnahmen
- 25-Millionen-Euro-Vorlage an Haushaltsausschuss gesendet
- Rheinmetall erhält Auftrag über 300 Millionen Euro
- Lieferung von Bodenstationen und Flugkörpern
- Übernahme der anfänglichen Ausbildung durch Rheinmetall
- Rahmenvertrag im Umfang von 2,387 Milliarden Euro geplant
- Kamikazedrohnen als sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Modellen
- Rheinmetall muss Anforderungen bis Ende April 2027 erfüllen
- Möglichkeit für das Ministerium, aus Vertrag auszusteigen bei Nichterfüllung
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