Politik und Minderheitenrechte in Syrien
Berlin () – Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa hat bei seinem Besuch in Berlin bekräftigt, dass er sich für die Rechte von Minderheiten einsetzen will.
„Wir sind sehr divers in Syrien“, sagte er am Montag nach einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Kanzleramt. Alle sollten ihre Rechte bekommen. „Und wir wollen, dass wir die Rechtsstaatlichkeit vertiefen, dass in der Verfassung alle ihre Rechte gesichert bekommen.“ In der Region lebe man seit Tausenden von Jahren zusammen und wolle nach dem Sturz des Assad-Regimes wieder zu einer „guten Form des Zusammenlebens“ kommen. Als Beispiel nannte er ein Dekret zu den Rechten der Kurden in Syrien. „Wir erkennen auch ihr kulturelles Erbe an“, so der Präsident.
Merz begrüßte diese Aussagen. Es sei gut, dass sich al-Scharaa mit den kurdischen Bevölkerungsteilen in Syrien verständigen konnte. Zudem sei der Prozess aktuell im Gang, die kurdischen Streitkräfte in die syrischen Streitkräfte zu integrieren. Merz unterstützte auch die Aussage des Präsidenten, dass es in Syrien nur ein Gewaltmonopol beim Staat geben soll. „Das ist exakt das, was auch unsere Vorstellung von Rechtsstaat und Gewaltenteilung ausmacht“, so Merz. „Natürlich gibt es hier noch viele Aufgaben zu leisten, aber ich bin zuversichtlich, dass auch aus den Worten, die ich von ihm gehört habe, genau diese Rechte für Minderheiten und auch für religiöse Minderheiten in Syrien realisiert werden.“
Al-Scharaa ist seit Ende Januar 2025 Interimspräsident von Syrien. Zuvor hatte er als Anführer des syrischen Milizbündnisses Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS) den Sturz des Assad-Regimes erreicht. Als HTS-Anführer war er ein gesuchter Terrorist, ihm werden teilweise heftige Kriegsverbrechen vorgeworfen. Seit seinem Amtsantritt gibt er sich aber als gemäßigter Anführer, der sich dem Westen annähern will. Die Sicherheitslage in Syrien bleibt aber insbesondere für Angehörige von Minderheiten angespannt.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ahmed al-Scharaa am 30.03.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ahmed al-Scharaa, Friedrich Merz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Syrien, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Assad-Regime, Haiʾat Tahrir asch-Scham (HTS), syrische Streitkräfte.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 30.03.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Syrien.
Worum geht es in einem Satz?
Der syrische Interimspräsident Ahmed al-Scharaa hat in Berlin bekräftigt, dass er sich für die Rechte von Minderheiten einsetzen will und eine verstärkte Rechtsstaatlichkeit in Syrien anstrebt, während Bundeskanzler Friedrich Merz seine Unterstützung für diese Bestrebungen bekundet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Interimspräsidentschaft von Ahmed al-Scharaa seit Januar 2025
- Sturz des Assad-Regimes durch das Milizbündnis Haiʾat Tahrir asch-Scham
- frühere Rolle von al-Scharaa als gesuchter Terrorist
- Vorwurf von Kriegsverbrechen gegen al-Scharaa
- Bestreben, den Westen anzunähern
- Spannende Sicherheitslage für Minderheiten in Syrien
- Deutliches Bekenntnis zur Diversität in Syrien
- Betonung der Rechtsstaatlichkeit und der Rechte von Minderheiten in der Verfassung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Ahmed al-Scharaa betont Einsatz für Rechte von Minderheiten
- Merz begrüßt Al-Scharaas Aussagen und die Verständigung mit kurdischen Bevölkerungsteilen
- Integration der kurdischen Streitkräfte in die syrischen Streitkräfte wird unterstützt
- Bestätigung des Gewaltmonopols des Staates durch Merz
- Al-Scharaa gilt als gemäßigter Anführer, möchte sich dem Westen annähern
- Sicherheitslage in Syrien bleibt angespannt, besonders für Minderheiten
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einsatz für die Rechte von Minderheiten
- Vertiefung der Rechtsstaatlichkeit
- Sicherung der Rechte in der Verfassung
- Integration kurdischer Streitkräfte in syrische Streitkräfte
- Etablierung eines Gewaltmonopols beim Staat
- Verbesserung des Zusammenlebens in der Region
- Anerkennung des kulturellen Erbes der Kurden
- Unterstützung durch internationale Akteure
- Steigerung der Zuversicht für die Realisierung von Rechten für Minderheiten
- Spannungen in der Sicherheitslage für Angehörige von Minderheiten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Ahmed al-Scharaa betont, dass er sich für die Rechte von Minderheiten einsetzen will und erklärt: "Wir sind sehr divers in Syrien."
- Frontalkollision auf Rügen – Zwei Radfahrer in Göhren schwer verletzt - 30. Juli 2026
- Kölns Kaderplaner sieht KI als wichtigen Helfer - 30. Juli 2026
- Baum stürzt am Möhnesee auf Jugendgruppe: Zwei Schwerverletzte - 30. Juli 2026

