DIW für Abschaffung der Spekulationsfrist bei Immobiliengewinnen

DIW für Abschaffung der Spekulationsfrist bei Immobiliengewinnen

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Steuerreform-Diskussion in Berlin

Berlin () – Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat die Bundesregierung aufgefordert, im Zuge einer großen Steuerreform die Privilegien für Vermögende bei der Erbschaftsteuer, der Grundsteuer und bei Immobiliengewinnen abzuschaffen.

„Es gibt kaum ein Land auf der Welt, das Arbeit stärker und gleichzeitig Vermögen geringer besteuert als Deutschland“, sagte Fratzscher der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). „Dieses Steuersystem richtet wirtschaftlichen Schaden an, vor allem, weil Menschen mit geringen und mittleren Einkommen ungewöhnlich stark durch Steuern und Abgaben belastet werden, was der Beschäftigung und damit dem Wachstum und der Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland schadet“, sagte der DIW-Präsident.

90 Prozent der Steuerzahler sollten entlastet, die oberen zehn Prozent dagegen stärker belastet werden, indem der Spitzensteuersatz auf 49 Prozent angehoben werde. „Eine große Steuerreform muss zudem Vermögen in Deutschland stärker in die Verantwortung nehmen. Vermögensbezogene Steuern in Deutschland betragen knapp ein Prozent der Wirtschaftsleistung, in Frankreich, Großbritannien oder den USA betragen sie dagegen mehr als drei Prozent der Wirtschaftsleistung“, sagte Fratzscher.

Vermögen müssten künftig stärker besteuert werden, so der DIW-Chef. „Dies sollte durch eine Abschaffung der Privilegien und Freistellungen bei der Erbschaftsteuer geschehen, wie auch durch eine Abschaffung von Privilegien bei der Besteuerung von Immobiliengewinnen und bei der Grundsteuer.“ Immobiliengewinne bleiben in Deutschland zehn Jahre nach dem Erwerb steuerfrei.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Marcel Fratzscher

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Bundesregierung, Rheinische Post, Frankreich, Großbritannien, USA

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Marcel Fratzscher, Präsident des DIW, fordert eine Steuerreform in Deutschland zur Abschaffung von Privilegien für Vermögende bei der Erbschaftsteuer, Grundsteuer und Immobiliengewinnen, um die Steuerlast für 90 Prozent der Steuerzahler zu senken und die Vermögensbesteuerung zu erhöhen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ungleichgewicht in der Besteuerung von Arbeit und Vermögen
  • Hohe Belastung für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen
  • Wirtschaftlicher Schaden durch bestehendes Steuersystem
  • Forderung nach Entlastung von 90 Prozent der Steuerzahler
  • Notwendigkeit einer Steuerreform über Vermögensbesteuerung
  • Vergleich zu anderen Ländern hinsichtlich vermögensbezogener Steuern
  • Besteuerung von Immobiliengewinnen und Erbschaftsteuerprivilegien

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Abschaffung von Privilegien für Vermögende bei Erbschaftsteuer, Grundsteuer und Immobiliengewinnen
  • Entlastung von 90 Prozent der Steuerzahler
  • Stärkere Belastung der oberen zehn Prozent
  • Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 49 Prozent
  • Höhere Besteuerung von Vermögen
  • Vermögensbezogene Steuern sollen auf über drei Prozent der Wirtschaftsleistung steigen
  • Schädigung der Beschäftigung, des Wachstums und der Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland
  • Umverteilung der Steuerlast von Gering- und Mittelverdienern zu Vermögenden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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