Kostenlose Ehepartner-Mitversicherung in Krankenkassen vor dem Aus

Kostenlose Ehepartner-Mitversicherung in Krankenkassen vor dem Aus

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Gesundheitskosten in Deutschland steigen potenziell

Berlin () – Die gesetzliche Krankenversicherung und Pflegeversicherung könnten für viele Familien spürbar teurer werden. Die Bundesregierung will die kostenlose Mitversicherung für Ehepartner offenbar abschaffen, wie das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Koalitionskreise berichtet. Wer bisher kostenlos mitversichert war, soll den Plänen zufolge künftig einen Mindestsatz von etwa 225 Euro im Monat zahlen.

Die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung werde voraussichtlich ein zentraler Baustein der Reformen bei Gesundheit und Pflege, hieß es aus der Bundesregierung. Die Maßnahme soll das Milliardendefizit der Krankenkassen verringern und zugleich den Anreiz erhöhen, einen Job anzunehmen. Den Plänen zufolge soll künftig ein Beitrag von 200 Euro monatlich an die Krankenversicherung und von 25 Euro an die Pflegeversicherung gehen. Ausnahmen soll es für Personen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen geben.

Ende März wird eine von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingesetzte Expertenkommission Vorschläge zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge präsentieren. In der Bundesregierung laufen aber bereits parallel Gespräche über mögliche Reformen. Dabei zeichne sich ab, dass man die kostenlose Mitversicherung für Ehepartner abschaffen werde, hieß es in Koalitionskreisen. Eine finale Entscheidung steht noch aus, zunächst soll der Kommissionsbericht abgewartet werden.

Wenn mitversicherte Ehepartner künftig den Mindestbeitrag zahlten, könnte das die Kranken- und Pflegeversicherung um einen niedrigen einstelligen Milliardenbetrag im Jahr entlasten. Insgesamt sind etwa 16 Millionen Menschen in Deutschland kostenlos mitversichert, der Großteil davon Kinder. Für sie soll sich nichts ändern.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind:

Nina Warken

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Gesetzliche Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Bundesregierung, Handelsblatt, Koalitionskreise, Gesundheitsministerium, Nina Warken, CDU, Expertenkommission.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Deutschland statt, konkret in Berlin, wo die Bundesregierung ihren Sitz hat.

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundesregierung plant, die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung abzuschaffen, was für viele Familien zu höheren Kosten führen könnte, um das Defizit der Krankenkassen zu verringern und zeitgleich Jobanreize zu schaffen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Geplante Reformen im Gesundheits- und Pflegebereich
  • Milliardendefizit der Krankenkassen
  • Anreiz zur Jobaufnahme erhöhen
  • Expertenkommission zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge
  • Abbau der kostenlosen Mitversicherung für Ehepartner
  • Gespräche innerhalb der Bundesregierung über Reformen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung plant Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung für Ehepartner
  • Künftiger Mindestsatz von ca. 225 Euro monatlich für ehemals kostenlos Mitversicherte
  • Ziel: Verringern des Milliardendefizits der Krankenkassen
  • Erhöhung des Anreizes, einen Job anzunehmen
  • Beitrag von 200 Euro an Krankenversicherung und 25 Euro an Pflegeversicherung vorgesehen
  • Ausnahmen für Personen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen
  • Expertenkommission soll Ende März Vorschläge zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge präsentieren
  • Gespräche über Reformen laufen bereits in der Bundesregierung
  • Finale Entscheidung steht noch aus, Kommissionsbericht wird abgewartet
  • Mögliche Entlastung der Kranken- und Pflegeversicherung um einen niedrigen einstelligen Milliardenbetrag jährlich
  • Etwa 16 Millionen Menschen aktuell kostenlos mitversichert, hauptsächlich Kinder, für die sich nichts ändern soll

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erhöhung der Kosten für Viele
  • Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung
  • Einführung eines Mindestsatzes von ca. 225 Euro pro Monat
  • Verringern des Milliardendefizits der Krankenkassen
  • Erhöhung des Anreizes, einen Job anzunehmen
  • Monatlicher Beitrag von 200 Euro zur Krankenversicherung
  • Monatlicher Beitrag von 25 Euro zur Pflegeversicherung
  • Ausnahmen für Personen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen
  • Entlastung der Kranken- und Pflegeversicherung um einen niedrigen einstelligen Milliardenbetrag jährlich
  • Keine Veränderung für größtenteils kostenlos mitversicherte Kinder

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme aus der Bundesregierung zitiert, die auf die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung hinweist und deren zukünftige Auswirkungen skizziert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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