Teilzeitbeschäftigung: Ergebnisse einer Umfrage in Berlin
Berlin () – Die zu Jahresbeginn von Politikern der Union angezettelte Debatte über „Lifestyle-Teilzeit“ geht weitgehend an den Interessen von Arbeitnehmern wie Arbeitgebern vorbei. Das wird durch eine Allensbach-Umfrage für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstag) untermauert.
90 Prozent derer, die in Teilzeit arbeiten, haben sich demnach ohnehin mit ihrem Arbeitgeber geeinigt, nur 2 Prozent mussten sich gegen seinen Willen durchsetzen, indem sie ihr Recht auf Teilzeit in Anspruch nahmen. Dass es bei der Debatte nur um das Recht für diese wenigen ging, hat nur knapp ein Drittel der Befragten verstanden; 39 Prozent dachten, es gehe um alle Arbeitnehmer, ein weiteres Drittel blieb unentschieden.
Insgesamt sind die Gründe für Teilzeitbeschäftigungen vielschichtig. Sie reichen laut Befragung (Mehrfachnennung möglich) von Sorgen vor Überlastung (40 Prozent), den Anforderungen der Kinderbetreuung und -erziehung (27 Prozent) und der Pflege von Angehörigen (14 Prozent) über gesundheitliche Einschränkungen (23 Prozent) bis zu Vorgaben des Arbeitgebers (9 Prozent).
Immerhin knapp jeder dritte Teilzeitbeschäftigte nennt als Grund den Wunsch nach ausreichend frei verfügbarer Zeit für private Hobbys und Freunde (31 Prozent), jeder vierte, dass die Teilzeitbeschäftigung keine finanziellen Einschränkungen bedeutet (24 Prozent). „Das sind wohl die Motive, auf welche die verunglückte Debatte über „Lifestyle-Teilzeit“ abzielte“, heißt es in der Allensbach-Analyse.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Leute im Sommer (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Union, Allensbach, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Die Debatte über "Lifestyle-Teilzeit" in der Union ignoriert weitgehend die tatsächlichen Bedürfnisse und Erfahrungen der Teilzeitbeschäftigten, wie eine Allensbach-Umfrage zeigt, da die meisten Teilzeitler individuelle Vereinbarungen mit ihren Arbeitgebern getroffen haben und ihre Gründe für Teilzeit vielschichtig sind.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Debatte über "Lifestyle-Teilzeit" von Politikern der Union initiiert
- Allensbach-Umfrage für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"
- 90 Prozent der Teilzeitbeschäftigten haben Einigung mit Arbeitgeber
- Nur 2 Prozent setzten sich gegen den Willen des Arbeitgebers durch
- Missverständnis bezüglich der Zielgruppe der Debatte
- Vielfältige Gründe für Teilzeitbeschäftigungen
- Sorgen vor Überlastung als häufigster Grund (40 Prozent)
- Anforderungen der Kinderbetreuung (27 Prozent)
- Pflege von Angehörigen (14 Prozent)
- Gesundheitliche Einschränkungen (23 Prozent)
- Vorgaben des Arbeitgebers (9 Prozent)
- Wunsch nach Freizeit für Hobbys (31 Prozent)
- Teilzeit als keine finanziellen Einschränkungen für 24 Prozent
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Debatte über "Lifestyle-Teilzeit" von Unionspolitikern initiiert
- Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern werden nicht berücksichtigt
- Umfrage zeigt, dass 90 Prozent Teilzeitler sich mit Arbeitgeber einig sind
- Nur 2 Prozent mussten Teilzeitanspruch gegen Willen des Arbeitgebers durchsetzen
- Missverständnis über den Zweck der Debatte: 39 Prozent glaubten, es gehe um alle Arbeitnehmer
- Gründe für Teilzeit: Überlastung (40 Prozent), Kinderbetreuung (27 Prozent), Pflege von Angehörigen (14 Prozent), gesundheitliche Einschränkungen (23 Prozent), Vorgaben des Arbeitgebers (9 Prozent)
- 31 Prozent wünschen sich Zeit für Hobbys und Freunde, 24 Prozent sehen keine finanziellen Einschränkungen
- Debatte wurde als verunglückt eingestuft
Welche Konsequenzen werden genannt?
- 90 Prozent der Teilzeitbeschäftigten haben eine Einigung mit ihrem Arbeitgeber
- Nur 2 Prozent mussten ihr Recht auf Teilzeit durchsetzen
- Missverständnis über die Zielgruppe der Debatte
- Unklare Wahrnehmung der Diskussion bei einem Drittel der Befragten
- Vielschichtige Gründe für Teilzeitbeschäftigungen
- Sorgen vor Überlastung, Anforderungen der Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen und gesundheitliche Einschränkungen
- Wunsch nach frei verfügbarer Zeit für Hobbys und Freunde
- Teilzeitbeschäftigung hat für einige keine finanziellen Einschränkungen zur Folge
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
- Vier Verletzte bei Unfall mit fünf Autos auf A46 bei Wuppertal - 30. Juli 2026
- Waldbrand-Experte empfiehlt verstärkten Mischwaldanbau - 30. Juli 2026
- Lkw-Fahrer bei Unfall in Baustelle auf B45 bei Hanau schwer verletzt - 30. Juli 2026

