Schröder unterstützt Linie von Merz im Iran-Krieg

Schröder unterstützt Linie von Merz im Iran-Krieg

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Außenpolitik: Schröder zum Iran-Konflikt in Berlin

Berlin () – Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) unterstützt ausdrücklich die Linie von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), den USA eine militärische Unterstützung im Iran-Krieg zu verweigern. „Das kann man nicht machen, auf gar keinen Fall“, sagte Schröder der „Süddeutschen Zeitung“ zu der Frage, ob sich Deutschland an einer militärischen Intervention beteiligen solle, um wieder einen Öltransport durch die vom Iran blockierte Straße von Hormus zu ermöglichen.

„Was die Amerikaner und die Israelis da tun, das finde ich zum Verzweifeln. Das ist im Grunde ein Krieg, der auch aus ideologischen Gründen geführt wird, den man nicht wirklich gewinnen kann, und der mich sehr an den Vietnamkrieg erinnert“, sagte Schröder. Man habe unterschätzt, wie gefestigt so ein religiöses Regime nach so vielen Jahren sei. „Hier wird ja – in Anführungsstrichen – aus Sicht vieler Iraner auch ein Stellvertreter Gottes angegriffen und nicht nur der Führer einer normalen Zivilmacht.“

Zugleich räumte der wegen seiner Putin- und Russland-Nähe seit Jahren stark kritisierte Schröder ein, dass er zwar 2003 ein deutsches Nein zum Krieg der USA im Irak erklärt hatte, aber so wie Merz heute im Fall des Iran-Krieges eine uneingeschränkte Nutzung der US Air Base in Ramstein (Rheinland-Pfalz) ermöglicht habe. „Viele in meiner Partei wollten, dass ich da hart durchgreife. Aber ich sagte denen, ich soll den Flugplatz sperren? Wie stellt ihr euch das vor, das bedeutet das Ende des deutsch-amerikanischen Verhältnisses“, so Schröder. „Natürlich haben wir denen die Flugplätze zur Verfügung gestellt, auch die Überflugrechte erteilt. Aber was zählte, war dass wir bei dem Krieg nicht mitmachen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gerhard Schröder (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Gerhard Schröder, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Gerhard Schröder, SPD, Friedrich Merz, CDU, USA, Iran, Süddeutsche Zeitung, Israelis, Vietnamkrieg, Putin, Russland, US Air Base in Ramstein, Rheinland-Pfalz.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Iran, Ramstein (Rheinland-Pfalz).

Worum geht es in einem Satz?

Altkanzler Gerhard Schröder unterstützt die ablehnende Haltung von Kanzler Friedrich Merz gegenüber einer militärischen Intervention Deutschlands im Iran-Krieg und kritisiert die amerikanische und israelische Kriegsführung als ideologisch motiviert und nicht gewinnbar.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Unterstützung von Friedrich Merz' Position
  • Blockade der Straße von Hormus durch den Iran
  • Vergleich mit dem Vietnamkrieg
  • Ideologische Motive hinter dem Konflikt
  • Unterschätzung der Stärke des religiösen Regimes im Iran
  • Historisches Nein zu US-Krieg im Irak
  • Bereitstellung von US Air Base in Ramstein

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine spezifischen Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Unterstützung der Politik von Friedrich Merz
  • Ablehnung einer militärischen Beteiligung Deutschlands
  • Kritik an den USA und Israel
  • Vergleich zum Vietnamkrieg
  • Einsicht in die Stabilität des iranischen Regimes
  • Hinweis auf religiöse Aspekte im Konflikt
  • Reflexion über vergangene Entscheidungen zu US-Kriegen
  • Diskussion über die Bedeutung von Luftstützpunkten für Deutschland-USA-Beziehungen
  • Verweis auf interne Parteikonflikte bezüglich militärischer Entscheidungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Altkanzler Gerhard Schröder zitiert, in der er die Linie von Bundeskanzler Friedrich Merz unterstützt und sich gegen eine militärische Intervention im Iran-Krieg ausgesprochen hat.

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