Oscars 2023: Höhepunkte und Auszeichnungen in Los Angeles
Los Angeles () – „One Battle After Another“ ist als großer Gewinner aus der 98. Verleihung der Academy Awards in Los Angeles hervorgegangen.
Der schwarzhumorige Action-Thriller von Regisseur Paul Thomas Anderson wurde nicht nur als bester Film ausgezeichnet, sondern unter anderem auch in den Kategorien Regie und bestes adaptiertes Drehbuch und als erster Film überhaupt in der neuen Kategorie Casting, wobei Casting-Direktorin Cassandra Kulukundis den Preis entgegennahm. Insgesamt war der Film für 13 Oscars nominiert und gewann sechs. Anderson selbst konnte persönlich drei Goldjungen mit nach Hause nehmen. Zweiterfolgreichster Film des Abends war Sinners mit vier Auszeichnungen.
In der männlichen Hauptdarsteller-Kategorie gewann Michael B. Jordan, der die Doppel-Hauptrolle in „Sinners“ spielte. Die Kategorie galt im Vorfeld als relativ offen, wobei neben Jordan auch Timothée Chalamet (Marty Supreme) die größten Chancen zugerechnet wurden. Bei den Frauen war derweil von nahezu allen Experten ein Sieg von Jessie Buckley für ihre Rolle in der Romanverfilmung „Hamnet“ erwartet worden – diese Prognose erwies sich auch als richtig.
Bei den Nebendarstellern nahmen Amy Madigan für ihre Rolle in „Weapons“ sowie Sean Penn für „One Battle After Another“ die begehrten Trophäen mit nach Hause. Beide galten im Vorfeld als leichte Favoriten. In der Kategorie bester Animationsfilm gewann „KPop Demon Hunters“, den Auslands-Oscar holte „Sentimental Value“ aus Norwegen. Für die beste Filmmusik wurde Ludwig Göransson für „Sinners“ ausgezeichnet, womit der deutsche Komponist Max Richter („Hamnet“) nicht zum Zug kam.
Politisch wurde es auch stellenweise. Moderator Conan O`Brien warnte schon in seinem Eröffnungsmonolog, dass der Abend politische Botschaften enthalten könnte. Und er rief die internationale Filmgemeinschaft dazu auf, gemeinsam Optimismus zu verbreiten. In den Dankesreden hielten sich die politischen Stellungnahmen dann aber in Grenzen. Lediglich in der Doku-Kategorie erlaubte sich Jimmy Kimmel ein paar Spitzen gegen US-Präsident Donald Trump. Und der russische Dokumentarfilmer Pawel Talankin, der für den Film „Ein Nobody gegen Putin“ ausgezeichnet wurde, rief zum Ende aller Kriege auf. Später rief zudem Javier Bardem „No to war“ und „Free Palestine“ in die Runde.
Auch in diesem Jahr wird wieder mit Spannung erwartet, wie sich die TV-Quoten für die Preisverleihung entwickeln werden. Die als bester Film nominierten Werke „F1“ (Einspielergebnis von 633 Millionen US-Dollar) und „Sinners“ (370 Millionen US-Dollar) sind die einzigen echten Blockbuster bei der Verleihung dieses Jahr. In Jahren, in denen Filme mit höheren Einspielergebnissen nominiert sind, gibt es auch oft einen kleinen Zuschauerschub bei den Oscars.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitze in einem Zuschauersaal (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Paul Thomas Anderson, Cassandra Kulukundis, Michael B. Jordan, Timothée Chalamet, Jessie Buckley, Amy Madigan, Sean Penn, Ludwig Göransson, Max Richter, Conan O'Brien, Jimmy Kimmel, Donald Trump, Pawel Talankin, Javier Bardem
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Academy Awards, "One Battle After Another", Paul Thomas Anderson, Cassandra Kulukundis, "Sinners", Michael B. Jordan, Timothée Chalamet, Jessie Buckley, "Hamnet", Amy Madigan, Sean Penn, "KPop Demon Hunters", "Sentimental Value", Ludwig Göransson, Max Richter, Conan O`Brien, Donald Trump, Pawel Talankin, "Ein Nobody gegen Putin", Javier Bardem.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Los Angeles
Worum geht es in einem Satz?
Der Action-Thriller "One Battle After Another" von Paul Thomas Anderson war der große Gewinner der 98. Academy Awards mit sechs Auszeichnungen, darunter bester Film, beste Regie und beste Drehbuchadaption, während Michael B. Jordan und Jessie Buckley die Hauptdarstellerpreise gewannen und politische Botschaften in den Dankesreden vereinzelt anklingen ließen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
-
- Verleihung der Academy Awards in Los Angeles
- "One Battle After Another" als bester Film ausgezeichnet
- sechs Oscars für "One Battle After Another" aus insgesamt 13 Nominierungen
- Politische Botschaften während der Veranstaltung
- Wettbewerb in den Hauptdarsteller-Kategorien
- Hohe Erwartungen an Jessie Buckley für "Hamnet"
- Bedeutung des Casting-Preises
- Interesse an TV-Quoten und Einspielergebnissen der nominierten Filme
- Mehrere Auszeichnungen für verschiedene Filme und Künstler
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Politische Botschaften von Moderator Conan O'Brien im Eröffnungsmonolog
Internationale Filmgemeinschaft zu gemeinsamem Optimismus aufgerufen
Jimmy Kimmel machte spitze Bemerkungen gegen US-Präsident Donald Trump
Pawel Talankin forderte das Ende aller Kriege
Javier Bardem rief "No to war" und "Free Palestine"
Erwartungen bezüglich TV-Quoten wurden geäußert
Welche Konsequenzen werden genannt?
- "One Battle After Another" als bester Film ausgezeichnet
- Auszeichnungen in Kategorien Regie, bestes adaptiertes Drehbuch, Casting
- Anderson gewinnt drei Oscars
- "Sinners" als zweiterfolgreichster Film mit vier Auszeichnungen
- Michael B. Jordan als bester männlicher Hauptdarsteller
- Jessie Buckley als beste weibliche Hauptdarstellerin
- Amy Madigan und Sean Penn als beste Nebendarsteller
- "KPop Demon Hunters" als bester Animationsfilm
- "Sentimental Value" aus Norwegen erhält Auslands-Oscar
- Ludwig Göransson für beste Filmmusik ausgezeichnet
- Politische Botschaften und Aufrufe während der Veranstaltung
- Erwartung auf TV-Quotenentwicklung der Preisverleihung
- Blockbuster "F1" und "Sinners" als nominierte Werke
- Zusammenhang zwischen Einspielergebnissen und Zuschauerzahlen bei den Oscars
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Javier Bardem rief "No to war" und "Free Palestine" in die Runde.
- ZDF-Politbarometer: CDU in Rheinland-Pfalz weiter vorn - 19. März 2026
- US-Börsen auch im Minus – aber nicht so schlimm wie in Europa - 19. März 2026
- Freiburg und Mainz im Europa-League-Viertelfinale - 19. März 2026

