Grüne und Linken lehnen deutsche Beteiligung an Hormus-Sicherung ab

Außenpolitische Debatten zur Sicherheit in Hormus

Berlin () – Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat sich zurückhaltend zur Frage einer deutschen Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus geäußert.

„Die Bundesregierung ist sich in der völkerrechtlichen Bewertung einer möglichen deutschen Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus nicht einig“, sagte Kiesewetter dem „Spiegel“. Deswegen könnte der neu gegründete nationale Sicherheitsrat einen Vorschlag erarbeiten, über den das Bundeskabinett und gegebenenfalls dann der entscheiden könne. „Einer solchen Bewertung und Entscheidung möchte ich nicht vorgreifen“, so Kiesewetter.

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Anton Hofreiter sieht ein mögliches Engagement der in der Straße von Hormus kritisch. „Ich sehe nicht, dass die Marine etwas beitragen kann und sollte zur militärischen Sicherung der Straße von Hormus“, sagte Hofreiter dem „Spiegel“. „Die Bundesregierung sollte erst einmal dafür sorgen, dass die Bundeswehr gegen die russische Schattenflotte in der Ostsee vorgeht. Dort liegen unsere unmittelbaren Sicherheitsinteressen und nicht darin, in dem Trumps, dessen Zweck nicht klar ist, irgendwie mitzuwirken.“

Linken-Chef Jan van Aken sagte dem Nachrichtenmagazin: „ darf sich auf keinen Fall an einer Militärmission in der Straße von Hormus beteiligen. Die Lage dort ist Teil eines Krieges, der mit völkerrechtswidrigen Angriffen von Israel und den USA begonnen hat.“ Entspannung werde es erst geben, wenn Israel und die USA diese Angriffe beendeten. „Der Weg zur Deeskalation ist klar: Diplomatie statt noch mehr Militär in der Straße von Hormus und erst recht keine deutsche Beteiligung an einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“, so van Aken.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am vergangenen Freitag erklärt, er sehe derzeit keinen Anlass für einen internationalen Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen in der Straße von Hormus.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutsche Kriegsschiffe (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Roderich Kiesewetter, Anton Hofreiter, Jan van Aken, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Grünen, Linken, Bundeskabinett, Bundestag, Bundeswehr, Friedrich Merz, Israel, USA

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Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Straße von Hormus.

Worum geht es in einem Satz?

Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter äußert sich zurückhaltend zur deutschen Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus, während die Grünen und Linken eine militärische Intervention ablehnen und betonen, dass der Fokus auf der Sicherung deutscher Interessen in der Ostsee liegen sollte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Unruhe im Nahen Osten
  • Spannungen zwischen den USA und Iran
  • Angriffe auf Handelsschiffe
  • Interesse an der Sicherung der Schifffahrtswege
  • Uneinigkeit innerhalb der Bundesregierung
  • Militärische Präsenz anderer Länder in der Region

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Roderich Kiesewetter äußert sich zurückhaltend zur deutschen Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus
  • Bundesregierung uneinig in völkerrechtlicher Bewertung einer möglichen Beteiligung
  • Nationaler Sicherheitsrat könnte Vorschlag zur Entscheidung erarbeiten
  • Anton Hofreiter sieht Bundeswehr-Einsatz kritisch, fordert Fokus auf Ostsee
  • Jan van Aken lehnt Militärmission in der Straße von Hormus ab, fordert Diplomatie
  • Friedrich Merz sieht derzeit keinen Anlass für internationalen Militäreinsatz

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Mangelnde Einigkeit in der Bundesregierung zur völkerrechtlichen Bewertung
  • Möglichkeit der Erarbeitung eines Vorschlags durch den nationalen Sicherheitsrat
  • Notwendigkeit einer Entscheidung durch das Bundeskabinett und gegebenenfalls den Bundestag
  • Kritische Sicht auf den Einsatz der Bundeswehr in der Straße von Hormus
  • Fokussierung auf Sicherheitsinteressen in der Ostsee gegen die russische Schattenflotte
  • Ablehnung einer Beteiligung an Militärmissionen in der Straße von Hormus
  • Forderung nach Diplomatie zur Deeskalation und Beendigung völkerrechtswidriger Angriffe

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert. Beispielsweise äußert sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter zur Unklarheit der Bundesregierung bezüglich einer deutschen Beteiligung an der Sicherung der Straße von Hormus.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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