SPD stellt gedrucktes Partei-Magazin "Vorwärts" ein
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Digitaler Wandel in der SPD-Kommunikation
Berlin () – Das SPD-Parteimagazin „Vorwärts“ wird ab sofort nicht mehr als regelmäßige gedruckte Ausgabe erscheinen. Das berichtet der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf SPD-Führungskreise. Verlag und Redaktion des „Vorwärts“ und die SPD wollten „ein völlig neues Produkt“ entwickeln. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf ist, wie seine Vorgänger, „Vorwärts“-Herausgeber.
„Wenn wir den `Vorwärts` als schlagkräftige Stimme der deutschen Sozialdemokratie erhalten wollen, müssen wir ihn so weiterentwickeln, dass er im digitalen Zeitalter gut bestehen und die SPD stärken kann“, heißt es in einer E-Mail von „Vorwärts“-Chefredakteurin Karin Nink vom Mittwoch an die Abonnenten des Magazins, aus der der „Tagesspiegel“ zitiert. Unter der Betreff-Zeile „Die (vorerst) letzte Vorwärts-Ausgabe“ schreibt Nink, der „Vorwärts“ habe sich „im Jahr ihres 150. Geburtstags gemeinsam mit dem Herausgeber und dem Schatzmeister auf den Weg gemacht, die Parteizeitung grundlegend weiterzuentwickeln. Bis zum vorwärts-Geburtstag im Herbst gehen wir diesen Weg weiter – hin zu einem neuen, digitalen `Vorwärts`. Du kannst also gespannt sein.“
In der Zwischenzeit informiere der „Vorwärts“ seine Abonnenten „wie gewohnt auf vorwärts.de, auf Facebook, Instagram und Tiktok, im Podcast „SPDings“ und in unserem wöchentlichen Newsletter“. Die meisten „Vorwärts“-Abonnenten sind SPD-Mitglieder. Nicht zuletzt die Wandlungsbereitschaft und -fähigkeit des „Vorwärts“ habe dazu beigetragen, „dass er so alt wie keine andere nationale Zeitung in diesem Land geworden ist. Wie das gelungen ist, liest du in dieser – vorerst letzten – Ausgabe“, schreibt Nink mit Verweis auf das E-Paper.
Zuletzt war der „Vorwärts“ als gedrucktes Magazin viermal im Jahr erschienen, sechsmal als E-Paper. Beim „Vorwärts“-Sommerfest im September werde das neue Konzept präsentiert, heißt es in SPD-Führungskreisen. Digitaler Wandel, wirtschaftliche Stagnation, steigende Druckkosten, schlechte Wahlergebnisse und sinkende Mitgliederzahlen machen der SPD-Parteizeitung seit Jahren zu schaffen. Schon seit Jahren gibt es Überlegungen, den „Vorwärts“ umzugestalten. Die SPD-Spitze scheute sich lange vor einem solchen Schritt, heißt es in der Partei. Der Verlag des „Vorwärts“ und die Redaktion sollen erhalten bleiben, wird in SPD-Führungskreisen betont.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Das Ergebnis der Analyse des Textes ergibt, dass das spezifische Datum oder der Zeitraum für das beschriebene Ereignis nicht erwähnt wird.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Das SPD-Parteimagazin "Vorwärts" wird künftig nicht mehr regelmäßig gedruckt erscheinen, sondern in ein neues digitales Format überführt, um die Parteikommunikation im digitalen Zeitalter zu stärken, wie die Chefredakteurin Karin Nink mitteilte.
Überlegungen zur Umgestaltung des "Vorwärts" bestehen schon längere Zeit
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Welche Konsequenzen werden genannt?
"Vorwärts" wird nicht mehr regelmäßig gedruckt
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Geplante Präsentation des neuen Konzepts beim "Vorwärts"-Sommerfest
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Herausforderungen durch digitalen Wandel und wirtschaftliche Probleme
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Verlag und Redaktion bleiben erhalten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Chefredakteurin Karin Nink erklärt in einer E-Mail, dass der „Vorwärts“ im digitalen Zeitalter weiterentwickelt werden muss, um als Stimme der deutschen Sozialdemokratie bestehen zu können.