Studie der BTU Cottbus-Senftenberg untersucht Selbstbestimmung bei Geburten

Gesellschaft: Selbstbestimmung bei Geburten in Cottbus

() – Eine der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) hat untersucht, was Selbstbestimmung für Gebärende und Hebammen in der Praxis wirklich bedeutet. Die Wissenschaftlerin Marie Tallarek teilte am Dienstag mit, dass Hebammen die Selbstbestimmung der stets mit ihrer eigenen Fürsorgepflicht und Verantwortung sowie den Vorgaben ihrer Einrichtungen abgleichen müssten.

Dies schränke die Handlungsoptionen während der Geburt mitunter ein.

Für die wurden zwölf Hebammen aus sieben Bundesländern interviewt. Tallarek zufolge entsteht Selbstbestimmung nicht automatisch, sondern sei das Ergebnis ständiger Abwägung, Aushandlung und der Gestaltung einer vertrauensvollen Beziehung.

Die Reaktionen der Hebammen auf die Wünsche der Gebärenden reichten von respektvoll und beziehungsorientiert bis hin zu standardisiert und regelbasiert.

Jede Entscheidung finde innerhalb eines vorgegebenen ‚Möglichkeitsrahmens‘ statt, der dazu diene, verantwortliches Handeln sicherzustellen. Die Studie schließt damit eine Forschungslücke, da die Perspektive der Hebammen auf selbstbestimmte Geburten bisher wenig untersucht war, obwohl sie das Geburtsgeschehen maßgeblich beeinflussen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Medizinisches Personal in einem (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Marie Tallarek.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, BTU.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Cottbus, Brandenburg (Deutschland)

Worum geht es in einem Satz?

Eine Studie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg zeigt, dass die Selbstbestimmung von Gebärenden durch die Hebammen in ständiger Abwägung mit Fürsorgepflicht, Verantwortlichkeiten und institutionellen Vorgaben gestaltet wird, was ihre Handlungsoptionen während der Geburt beeinflusst.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Durchführung einer Studie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg
  • Untersuchung der Selbstbestimmung von Gebärenden und Hebammen in der Praxis
  • Hebammen müssen Selbstbestimmung mit Fürsorgepflicht und Verantwortung abgleichen
  • Eingeschränkte Handlungsoptionen während der Geburt
  • Interviews mit zwölf Hebammen aus sieben Bundesländern
  • Selbstbestimmung erfordert ständige Abwägung und Gestaltung von Vertrauensverhältnissen
  • Unterschiedliche Reaktionen der Hebammen auf Wünsche der Gebärenden
  • Entscheidungen innerhalb eines vorgegebenen 'Möglichkeitsrahmens'
  • Forschungslücke in der Perspektive der Hebammen auf selbstbestimmte Geburten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einschränkung der Handlungsoptionen während der Geburt
  • Ständige Abwägung und Aushandlung notwendig
  • Notwendigkeit einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Hebammen und Gebärenden
  • Unterschiedliche Reaktionen der Hebammen auf die Wünsche der Gebärenden
  • Einfluss der Vorgaben der Einrichtungen auf die Entscheidungsfreiheit
  • Schließung einer Forschungslücke zur Perspektive der Hebammen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Wissenschaftlerin Marie Tallarek äußert, dass Hebammen die Selbstbestimmung der Frauen stets mit ihrer eigenen Fürsorgepflicht und Verantwortung sowie den Vorgaben ihrer Einrichtungen abgleichen müssen.

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