Gleichstellungsbericht: Zahl der Frauen in der CDU sinkt

Frauenanteil in der CDU: Herausforderungen in Berlin

Berlin () – Die CDU kommt ihrem Ziel, mehr in die Partei zu locken, nicht näher. Das geht aus dem neuen Gleichstellungsbericht der CDU hervor, über den das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) berichtet.

Demnach sind nur noch 95.505 Frauen Mitglied in der Partei (Stand: Oktober 2025). Vor einem Jahr waren es noch mehr als 96.000 und 2022 sogar noch mehr als 100.000 Frauen. Prozentual hat sich der Anteil der Frauen in der Partei marginal um 0,1 Punkte auf 26,6 Prozent erhöht.

Der Anteil der Frauen in den Landesverbänden schwankt zwischen 35,2 Prozent in Hamburg und 24,5 Prozent in Niedersachsen. Bei den kommunalen Ämtern sieht es noch schlechter aus: In Sachsen-Anhalt sind lediglich 14,8 Prozent der Positionen von Frauen besetzt und immerhin 34,2 Prozent in Hamburg.

Die stellvertretende Generalsekretärin Christina Stumpp versucht im Auftrag von Parteichef Friedrich , die Beteiligung von Frauen zu erhöhen. „Wenn Frauen und Männer gleichberechtigt entscheiden, profitieren wir alle, weil mehr Erfahrungen und Perspektiven einfließen“, sagte Stumpp der Zeitung. Der Bericht zeige für sie, dass es auf der Bundes- und Landesebene Fortschritte gebe – zumindest mit Blick auf die Besetzung von Positionen. „Doch gerade in den Kommunen besteht weiterhin Handlungsbedarf.“

In der CDU gilt seit 2022 eine Frauenquote. Seit 2025 muss bei die aller Vorstandsämter mit Frauen besetzt werden – ganz gleich, ob in der Bundespartei, in den Vereinigungen, auf Landes- oder auf Kreisebene. Die Regelung gilt bis 2029 und soll bis dahin evaluiert werden. Auf dem Bundesparteitag, der am Freitag in beginnen soll, soll sowohl im Präsidium der Partei wie auch bei den Stellvertretern von Parteichef Friedrich Merz die paritätische Besetzung erreicht werden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: CDU-Logo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Handelsblatt, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Friedrich Merz, Christina Stumpp

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist: Oktober 2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Stuttgart.

Worum geht es in einem Satz?

Die CDU hat Schwierigkeiten, mehr Frauen in die Partei zu integrieren, wie aus ihrem aktuellen Gleichstellungsbericht hervorgeht, wobei die Anzahl weiblicher Mitglieder seit 2022 deutlich gesunken ist und nur marginale Fortschritte in der prozentualen Vertretung erzielt wurden, während der Handlungsbedarf in den Kommunen weiterhin hoch bleibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ziel der CDU, mehr Frauen in die Partei zu integrieren
  • Rückgang der Mitgliederzahl weiblicher Mitglieder von über 100.000 auf 95.505
  • Anstieg des Frauenanteils um nur 0,1 Punkte auf 26,6 Prozent
  • Unterschiedliche Anteile der Frauen in den Landesverbänden
  • Schlechtere Lage bei kommunalen Ämtern
  • Einführung einer Frauenquote in der CDU seit 2022
  • Verpflichtung zur paritätischen Besetzung von Vorstandsämtern ab 2025

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • CDU erreicht Ziel, mehr Frauen in die Partei zu locken, nicht
  • Mitgliederzahl der Frauen sinkt auf 95.505 (Oktober 2025)
  • Prozentualer Anteil der Frauen in der Partei steigt auf 26,6 Prozent
  • Anteile der Frauen in Landesverbänden variieren (35,2% in Hamburg, 24,5% in Niedersachsen)
  • Kommunale Ämter in Sachsen-Anhalt nur 14,8% weiblich, in Hamburg 34,2%
  • Christina Stumpp unterstreicht Wichtigkeit der gleichberechtigten Entscheidungen
  • Frauenquote in der CDU seit 2022 eingeführt
  • Bis 2025 müssen bei Wahlen 50% der Vorstandsämter mit Frauen besetzt sein
  • Regelung gilt bis 2029 und wird evaluiert
  • Paritätische Besetzung von Präsidium und Stellvertretern auf Bundesparteitag angestrebt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang der weiblichen Mitglieder auf 95.505
  • Anstieg des Frauenanteils um 0,1 Punkte auf 26,6 Prozent
  • Schwankungen beim Frauenanteil in Landesverbänden
  • Geringe Besetzung weiblicher Positionen in kommunalen Ämtern
  • Fortschritte auf Bundes- und Landesebene bei Positionen
  • Handlungsbedarf in den Kommunen
  • Einführung einer Frauenquote seit 2022
  • Paritätische Besetzung von Vorstandsämtern bis 2029
  • Evaluation der Regelung bis 2029
  • Ziel der paritätischen Besetzung im Präsidium der Partei

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Christina Stumpp sagt: "Wenn Frauen und Männer gleichberechtigt entscheiden, profitieren wir alle, weil mehr Erfahrungen und Perspektiven einfließen."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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