Dax legt deutlich zu – Rückschlag für Chemie-Aktien

Wirtschaft: Dax-Gewinne in Frankfurt Main

Frankfurt/Main () – Am Mittwoch hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.278 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt baute der Dax seine Zugewinne weiter aus.

„Die Marktteilnehmer werden zur Wochenmitte mit einer Vielzahl an Handelsimpulsen konfrontiert“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „So drücken enttäuschende Quartalszahlen des niederländischen Chemiekonzerns IMCD den gesamten europäischen Chemiesektor ins Minus. Im Dax leiden insbesondere die von BASF und Brenntag unter diesem Einfluss. Wesentlich positiver wurden die Quartalszahlen von dem US-Technologieunternehmen Analog Devices aufgenommen, die für Kursgewinne bei den europäischen Konkurrenten Infineon und STMicroelectronics sorgen.“

Lipkow erklärte, das Bild sei durch die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter und die Daten zum Immobilienmarkt in den USA abgerundet worden. „Beide kamen besser als erwartet rein und nahmen damit wieder etwas Zinssenkungsfantasie aus dem Markt. Insgesamt entwickelt sich die konjunkturelle Situation in den USA derzeit nicht eindeutig und bleibt damit vorerst unsicher“, so der Analyst.

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Rheinmetall, Heidelberg Materials und Siemens an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Brenntag und Bayer.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im März kostete 31 und damit fünf Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 69,50 US-Dollar, das waren 3,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1812 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8466 Euro zu haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Andreas Lipkow, IMCD, BASF, Brenntag, Analog Devices, Infineon, STMicroelectronics, Rheinmetall, Heidelberg Materials, Siemens, Bayer

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Frankfurt/Main.

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Am Mittwoch legte der Dax um 1,1 Prozent auf 25.278 Punkte zu, während enttäuschende Quartalszahlen im europäischen Chemiesektor den Kurs der BASF und Brenntag belasteten, während positive Ergebnisse von Analog Devices die Aktien von Infineon und STMicroelectronics anstiegen ließen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg des DAX um 1,1 Prozent
  • Vielzahl an Handelsimpulsen
  • Enttäuschende Quartalszahlen von IMCD
  • Positive Quartalszahlen von Analog Devices
  • Bessere als erwartete Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter
  • Positive Daten zum Immobilienmarkt in den USA
  • Steigender Gaspreis um 5 Prozent
  • Starker Anstieg des Ölpreises um 3,1 Prozent
  • Schwächere europäische Gemeinschaftswährung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt nicht, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax deutlich gestiegen
  • Positive Kursgewinne bei Infineon und STMicroelectronics
  • Aktien von BASF und Brenntag leiden
  • Unsicherheit in der konjunkturellen Situation in den USA
  • Rheinmetall, Heidelberg Materials und Siemens auf den Spitzenpositionen
  • Anstieg des Gaspreises um fünf Prozent
  • Anstieg des Ölpreises um 3,1 Prozent
  • Euro schwächer gegenüber dem Dollar

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, zitiert.

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