Kretschmann warnt Grüne vor Zusammenarbeit mit Linkspartei

Politik in Baden-Württemberg: Kretschmann warnt

Stuttgart () – Baden-Württembergs scheidender Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat seine Partei vor einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei gewarnt.

„Ich bin strikt gegen eine Zusammenarbeit“, sagte der -Politiker dem „Tagesspiegel“ mit Blick auf , wo die Linkspartei nach den im Herbst möglicherweise in einem Bündnis mit Grünen und SPD die Regierende Bürgermeisterin stellen könnte. „Mit Extremisten sollte man nicht kooperieren“, warnte Kretschmann. Man könne mit der Linkspartei zwar punktuell zusammenarbeiten, aber nicht grundsätzlich. „Die Gefahr der Linkspartei besteht darin, dass sie Illusionen erzeugt. Auf Dauer ist das nicht ungefährlicher, als direkt die Demokratie anzugreifen“, so Kretschmann.

Er riet seiner Partei, immer die ganze Breite der Bevölkerung anzusprechen. „Wenn wir versuchen würden, mit linken Sprüchen die Linkspartei zu überholen, würde das nicht gelingen“, sagte Kretschmann, der bei den Landtagswahlen am 8. März nicht mehr für die Grünen kandidiert. Zum Abschied kritisierte er einen Teil seiner Parteifreunde: „Der Parteiflügel konkurriert am liebsten mit immer größeren Zielen. Wir müssen aber auch darüber sprechen, wie wir sie erreichen können“, sagte Kretschmann. Man müsse die vom Ende her denken. „In der Politik zählt der Erfolg.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Winfried Kretschmann (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Grüne, Linkspartei, SPD, Tagesspiegel.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum, an dem die Landtagswahlen stattfinden, ist der 8. März.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Stuttgart, Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Winfried Kretschmann, der scheidende Ministerpräsident von Baden-Württemberg, warnt seine Partei vor einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei und betont die Notwendigkeit, die breite Bevölkerung anzusprechen, anstatt sich extremen Positionen anzunähern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Warnung vor Zusammenarbeit mit der Linkspartei
  • Ängste vor Extremismus und Illusionen
  • Kooperationsmöglichkeit nur punktuell, nicht grundsätzlich
  • Plädoyer für Ansprache der breiten Bevölkerung
  • Kritik an linkem Parteiflügel der Grünen
  • Betonung von Erfolg in der Politik und Zielverwirklichung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Winfried Kretschmann warnt seine Partei vor Zusammenarbeit mit der Linkspartei
  • Er bezeichnet eine Kooperation mit Extremisten als problematisch
  • Punktuelle Zusammenarbeit mit der Linkspartei sei möglich, aber keine grundlegende
  • Kretschmann betont, dass die Linkspartei Illusionen erzeugen könne
  • Er rät seiner Partei, die gesamte Breite der Bevölkerung anzusprechen
  • Kritisiert den linken Parteiflügel für unrealistische Zielsetzungen
  • Appelliert, Politik vom Ende her zu denken und auf Erfolg zu fokussieren

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Warnung vor Zusammenarbeit mit der Linkspartei
  • Gefahr der Illusionen durch die Linkspartei
  • Kritik an einem Teil der Parteifreunde
  • Hinweis auf die Notwendigkeit, die gesamte Bevölkerung anzusprechen
  • Betonung der Wichtigkeit, politische Ziele erreichbar zu machen
  • Appell, Politik vom Ende her zu denken
  • Aussage, dass in der Politik der Erfolg zählt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Winfried Kretschmann zitiert, in der er seine Partei vor einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei warnt und betont, dass er "strikt gegen eine Zusammenarbeit" ist.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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