Kassen warnen vor Industriepolitik zulasten der Beitragszahler

Kassen warnen vor Industriepolitik zulasten der Beitragszahler

News - Wirtschaft - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Gesundheitspolitik und Arzneimittelpreise in Deutschland

Berlin () – Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen lehnt eine Finanzierung der Industriepolitik zur Stärkung der Pharmabranche durch die Beitragszahler ab. Das berichtet Politico unter Berufung auf ein entsprechendes Schreiben an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vom 6. Februar.

Aktuell erörtert das Gesundheitsministerium im Pharma- und Medizintechnikdialog mit der Industrie, wie der Pharmastandort Deutschland verbessert werden kann. Höhere Arzneimittelpreise kommen aus Sicht der Krankenkassen dafür jedoch nicht infrage.

„Industriepolitisch motivierte Belastungen der Beitragszahlenden im Bereich der Arzneimittelvergütung müssen vermieden werden“, heißt es in dem Schreiben. Nicht nur habe Deutschland die zweithöchsten Ausgaben für verschreibungspflichtige Arzneimittel im OECD-Vergleich, sondern hohe Arzneimittelpreise stünden auch „in keinem kausalen Zusammenhang“ mit Standortfaktoren wie Forschung und Produktion. Um die Versorgung zu verbessern, solle Ministerin Warken stattdessen auf „vertragliche Liefer- und Bevorratungspflichten“ setzen.

Am 4. Februar hatten sich fünf Pharma-Verbände ebenfalls an die Ministerin gewandt und vor einem „verschärften Preiswettbewerb“ gewarnt.

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für Arzneimittel stiegen zuletzt von 50 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 55 Milliarden Euro im Jahr 2024.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tabletten (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Nina Warken

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:

Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, CDU, Gesundheitsministerium, Pharma- und Medizintechnikdialog, fünf Pharma-Verbände, gesetzliche Krankenversicherung

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 6. Februar statt. Ein weiteres relevantes Datum ist der 4. Februar, an dem sich fünf Pharma-Verbände an die Ministerin gewandt haben.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen lehnt die Finanzierung der Pharmabranche durch Beitragszahler ab und fordert stattdessen vertragsbasierte Liefer- und Bevorratungspflichten, um hohe Arzneimittelpreise zu vermeiden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ablehnung der Finanzierung von Industriepolitik durch Krankenkassen
  • Schreiben an Bundesgesundheitsministerin vom 6. Februar
  • Diskussion im Gesundheitsministerium über Verbesserung des Pharmastandorts
  • Hohe Arzneimittelpreise nicht akzeptiert
  • Hinweis auf hohe Ausgaben für Arzneimittel im OECD-Vergleich
  • Mangelnder Zusammenhang zwischen hohen Preisen und Standortfaktoren
  • Forderung nach vertraglichen Liefer- und Bevorratungspflichten
  • Warnung der Pharma-Verbände vor verschärftem Preiswettbewerb
  • Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung steigen von 50 auf 55 Milliarden Euro

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen lehnt Finanzierung der Industriepolitik zur Stärkung der Pharmabranche ab
  • Schreiben an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken vom 6. Februar
  • Gesundheitsministerium erörtert Verbesserung des Pharmastandorts Deutschland
  • Höhere Arzneimittelpreise laut Krankenkassen nicht infrage
  • Forderung nach Vermeidung industriepolitisch motivierter Belastungen der Beitragszahlenden
  • Deutschland hat die zweithöchsten Ausgaben für verschreibungspflichtige Arzneimittel im OECD-Vergleich
  • Hohe Arzneimittelpreise stehen nicht in kausalem Zusammenhang mit Forschung und Produktion
  • Empfehlung für vertragliche Liefer- und Bevorratungspflichten
  • Fünf Pharma-Verbände warnen vor einem "verschärften Preiswettbewerb" am 4. Februar
  • Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung steigen von 50 Milliarden Euro (2023) auf 55 Milliarden Euro (2024)

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ablehnung der Finanzierung der Industriepolitik durch die Beitragszahler
  • Keine Erhöhung der Arzneimittelpreise
  • Vermeidung industriefinanzierter Belastungen für Beitragszahlende
  • Hinweis auf hohe Ausgaben für Arzneimittel im OECD-Vergleich
  • Forderung nach vertraglichen Liefer- und Bevorratungspflichten zur Verbesserung der Versorgung
  • Warnung vor verschärftem Preiswettbewerb durch Pharma-Verbände
  • Anstieg der Ausgaben für Arzneimittel von 50 Milliarden Euro auf 55 Milliarden Euro

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenkassen zitiert, in der die Ablehnung einer Finanzierung der Industriepolitik durch die Beitragszahler zum Ausdruck kommt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert