German Marshall Fund kritisiert Macrons Russland-Vorstoß

Politik: Macron unter Kritik in Europa

() – Die Präsidentin der transatlantischen Denkfabrik German Marshall Fund (GMF), Alexandra de Hoop Scheffer, hat scharfe Kritik am französischen Präsidenten Emmanuel Macron geübt. „Die Kontakte Frankreichs zu Moskau sind diplomatisches Theater“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

Macron habe selbst eingeräumt, dass keine echte Bereitschaft zu ernsthaften Verhandlungen über einen Waffenstillstand mit der Ukraine zeige. Trotzdem habe Macron kürzlich einen europäischen Dialog mit Russland gefordert und seinen Sicherheitsberater für Gespräche nach Moskau entsandt. „Das ist , kein Fortschritt“, so de Hoop Scheffer.

Solche Alleingänge seien kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz, auf der Geschlossenheit demonstrieren will, gefährlich. „Frankreich agiert als selbsternannter europäischer Gesprächspartner, anstatt zuerst eine einheitliche Position zu erarbeiten. Das führt genau zu der Zersplitterung, die Moskau ausnutzt.“ Europa müsse „die Disziplin aufbringen“, im Verhältnis zu Russland mit einer Stimme zu sprechen, kritisierte die GMF-Präsidentin. „Derzeit gibt es diese Einheit nicht.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Emmanuel Macron und Friedrich am 12.02.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexandra de Hoop Scheffer, Emmanuel Macron, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

German Marshall Fund, Emmanuel Macron, Handelsblatt, Münchner Sicherheitskonferenz, Europa, Moskau, Friedrich Merz

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 12.02.2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Washington, München

Worum geht es in einem Satz?

Alexandra de Hoop Scheffer, Präsidentin des German Marshall Fund, kritisiert Emmanuel Macron scharf für seine diplomatischen Bemühungen mit Russland, die sie als ineffektiv und gefährlich für die europäische Einheit betrachtet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kritik an Emmanuel Macrons Diplomatie
  • Uneinheitliche europäische Position gegenüber Russland
  • Macrons Forderung nach Dialog mit Russland trotz fehlender Verhandlungsbereitschaft
  • Gefährdung der europäischen Geschlossenheit vor Münchner Sicherheitskonferenz
  • Alleingänge Frankreichs im Umgang mit Russland

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Alexandra de Hoop Scheffer kritisiert Emmanuel Macron.
  • Äußert, dass Frankreichs Kontakte zu Moskau "diplomatisches Theater" sind.
  • Macron verlangt europäischen Dialog mit Russland trotz mangelnder Bereitschaft Moskaus.
  • Betont, dass Macrons Handlungen Show, aber kein Fortschritt sind.
  • Warnt vor gefährlichen Alleingängen vor der Münchner Sicherheitskonferenz.
  • Mahnt, dass Frankreich nicht als selbsternannter europäischer Gesprächspartner agieren sollte.
  • Kritisiert die fehlende Einheit Europas im Verhältnis zu Russland.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Gefahr der Zersplitterung Europas
  • Ausnutzung der Uneinheitlichkeit durch Moskau
  • Verlust der Glaubwürdigkeit in der europäischen Diplomatie
  • Mangelnde Fortschritte im Dialog mit Russland
  • Erschwerung der Geschlossenheit vor internationalem Forum
  • Risiko von missverständlichen Signalen an Russland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Alexandra de Hoop Scheffer kritisiert Emmanuel Macron und bezeichnet seine Kontakte zu Moskau als "diplomatisches Theater".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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