Sozialpolitik in Berlin: Finanzierung der Sozialversicherung
Berlin () – Der Sozialverband VdK unterstützt die jüngste Forderung der SPD, auch Miet- und Kapitaleinkünfte systematisch zur Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung heranzuziehen, mahnt jedoch substanzielle Freibeträge an.
VdK-Präsidentin Verena Bentele sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag): „Wir freuen uns, dass eine langjährige Kernforderung des Sozialverbands VdK nun endlich in der Debatte um eine gerechte Finanzierung des Sozialstaats aufgegriffen wird. Es darf nicht länger sein, dass Menschen mit Aktienhandel oder Vermietung zum Teil hohe Gewinne erzielen, aus diesen Einkommen aber nichts zur Finanzierung der Sozialversicherungssysteme beitragen.“
Bentele ergänzte: „Es ist überfällig, dass diese hohen Gewinne ihren fairen Beitrag leisten. Kleinsparer können durch klug gestaltete, großzügige Freibeträge eindeutig geschützt werden.“
Ähnlich äußerte sich die Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier. Sie sagte den Funke-Titeln: „Wir unterstützen den Vorstoß. Es ist aus SoVD-Sicht richtig, neben dem Erwerbseinkommen auch Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung und Kapital einzuschließen.“ Gleichzeitig solle aber die Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung angehoben werden, und zwar auf das deutlich höhere Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung. Dies würde die Leistungsfähigkeit deutlich stärken, die Finanzierungsbasis der Krankenversicherung verbreitern und die Beitragslast „gerechter zwischen niedrigen, mittleren und hohen Einkommen verteilen“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Verena Bentele (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Verena Bentele, Michaela Engelmeier
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
VdK, SPD, Funke-Mediengruppe, Sozialverband Deutschland (SoVD)
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Das beschriebene Ereignis findet in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
Der Sozialverband VdK unterstützt die SPD-Forderung, Miet- und Kapitaleinkünfte in die Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung einzubeziehen, fordert jedoch großzügige Freibeträge, um Kleinsparer zu schützen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung der SPD zur Finanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung
- Einbeziehung von Miet- und Kapitaleinkünften
- Lange bestehende Forderung des Sozialverbands VdK
- Hohe Gewinne aus Aktienhandel und Vermietung ohne Beiträge zur Sozialversicherung
- Notwendigkeit, Kleinsparer durch Freibeträge zu schützen
- Unterstützung durch den Sozialverband Deutschland (SoVD)
- Vorschlag zur Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Unterstützung der SPD-Forderung durch den VdK
- Mahnung nach substantiellen Freibeträgen
- Gerechte Finanzierung des Sozialstaats angestrebt
- Anstieg an finanziellen Beiträgen von Einkünften aus Aktien und Vermietungen
- Schutz von Kleinsparern durch großzügige Freibeträge
- Einschluss von Einkünften aus Vermietung, Verpachtung und Kapital in die Finanzierung
- Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung
- Stärkung der Leistungsfähigkeit der Krankenversicherung
- Verbreiterung der Finanzierungsbasis der Krankenversicherung
- Gerechtere Verteilung der Beitragslast zwischen verschiedenen Einkommensgruppen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von VdK-Präsidentin Verena Bentele zitiert. Sie äußert sich positiv über die Forderung der SPD und betont die Notwendigkeit, dass auch hohe Gewinne aus Aktienhandel und Vermietung zur Finanzierung der Sozialversicherungssysteme beitragen sollten.
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