Härtefallfonds für Ostrentner erreicht nur wenige Betroffene in Mecklenburg-Vorpommern

Politik in Mecklenburg-Vorpommern: Härtefallfonds-Kritik

() – Der gescheiterte Härtefallfonds für Ostrentner hat in nur einer kleinen Gruppe von Anspruchsberechtigten eine Einmalzahlung gebracht. Das kritisierte der finanzpolitische Sprecher der Linksfraktion im Landtag, Torsten Koplin, am Montag.

Von den ursprünglich geschätzten 7.200 Berechtigten im Land erhielten lediglich 465 Personen die Leistung.

Die Stiftung Härtefallfonds wurde zum Jahresende 2025 abgewickelt. Bundesweit wurden an 57.100 Personen Einmalzahlungen in einer Gesamthöhe von rund 162,8 Millionen geleistet.

Aus dem Fondsbudget fließen nun noch rund 424,9 Millionen Euro an Bund und Länder zurück. Auf Personen aus der Ost-West-Rentenüberleitung entfielen bundesweit nur 2.739 Zahlungen.

In Mecklenburg-Vorpommern erhielten vor allem Geschiedene (240) die Leistung, gefolgt von früheren Beschäftigten des Gesundheits- und Sozialwesens (112), der Reichsbahn (53) und der Post (42).

Koplin kritisierte, der Fonds sei mit zu hohen Hürden, einer zu kurzen Antragsfrist und zu niedrigen Zahlungen angelegt gewesen. Seine Fraktion fordere nun einen Nachfolgefonds, der diese Schwächen ausräume.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strand (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linksfraktion, Torsten Koplin, Stiftung Härtefallfonds, Bund, Länder, Reichsbahn, Post

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am Montag statt, aber ein genaues Datum wird nicht erwähnt. Daher lautet die Antwort: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern

Worum geht es in einem Satz?

Der Härtefallfonds für Ostrentner in Mecklenburg-Vorpommern hat nur 465 von geschätzten 7.200 Berechtigten finanzielle Unterstützung gewährt, was von der Linksfraktion als unzureichend kritisiert wurde, während insgesamt bundesweit 57.100 Personen eine Einmalzahlung erhielten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einführung des Härtefallfonds für Ostrentner
  • Geplante Unterstützung für bestimmte Anspruchsberechtigte
  • Hohe Anzahl von ursprünglich geschätzten Berechtigten (7.200)
  • Begrenzte Zahl der tatsächlich Geförderten (465)
  • Abwicklung der Stiftung Härtefallfonds bis Ende 2025
  • Bundesweite Einmalzahlungen in Höhe von 162,8 Millionen Euro
  • Rückflüsse aus dem Fondsbudget an Bund und Länder (424,9 Millionen Euro)
  • Unzureichende Anzahl an Zahlungen für Ost-West-Rentenüberleitung (2.739)
  • Diverse Kategorien von Anspruchsberechtigten (Geschiedene, Gesundheitswesen, Reichsbahn, Post)
  • Kritik an hohen Hürden, kurzer Antragsfrist und niedrigen Zahlungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Kritik von Torsten Koplin (Linksfraktion) am Härtefallfonds für Ostrentner
  • Nur 465 von geschätzten 7.200 Berechtigten erhalten Einmalzahlung
  • Hinweis auf Abwicklung der Stiftung Härtefallfonds zum Jahresende 2025
  • Bundesweit 57.100 Einmalzahlungen in Höhe von ca. 162,8 Millionen Euro
  • Rückfluss von rund 424,9 Millionen Euro an Bund und Länder
  • 2.739 Zahlungen aus Ost-West-Rentenüberleitung bundesweit
  • Hauptsächlich Geschiedene und frühere Beschäftigte des Gesundheits- und Sozialwesens erhielten Leistungen
  • Koplin fordert Nachfolgefonds zur Verbesserung der bestehenden Probleme

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Nur eine kleine Gruppe von Anspruchsberechtigten erhielt eine Einmalzahlung
  • Kritische Äußerungen über den Fonds von der Linksfraktion
  • Abwicklung der Stiftung Härtefallfonds zum Jahresende 2025
  • Rückfluss von rund 424,9 Millionen Euro an Bund und Länder
  • Forderung nach einem Nachfolgefonds zur Überwindung bestehender Schwächen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Torsten Koplin, dem finanzpolitischen Sprecher der Linksfraktion im Landtag, zitiert, der die Bedingungen des Härtefallfonds kritisiert und einen Nachfolgefonds fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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