Studie: Karneval wird rund zwei Milliarden Euro Umsatz bringen

Studie: Karneval wird rund zwei Milliarden Euro Umsatz bringen

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Wirtschaftliche Perspektiven des Kölner Karnevals

Köln () – Die Wirtschaft kann in dieser Karnevalssession mit ähnlich gutem Umsatz rechnen wie zuletzt. Das hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer Studie ermittelt, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Montagsausgabe berichtet.

Demnach gehen die Analysten trotz der in diesem Jahr deutlich kürzeren Session (11. November 2025 bis 18. Februar 2026) von bundesweiten Einnahmen durch den Karneval in Höhe von zwei Milliarden Euro aus. Allein 850 Millionen Euro werden davon in Köln generiert, sodass der rheinischen Metropole mit einem Anteil von mehr als 40 Prozent an den Gesamtumsätzen eine zentrale Bedeutung für den Karneval als Wirtschaftsfaktor zukommt.

Insgesamt liegt der Umsatz rund 100 Millionen Euro unter dem des letzten Jahres – damals war die Session mit 115 Tagen aber auch 15 Tage länger als die diesjährige. Der Grund dafür ist das frühe Osterfest 2026.

Beim Blick auf die unterschiedlichen Branchen liegen den IW-Angaben zufolge die Gastwirte vorn. Insgesamt fließen rund 900 Millionen Euro in die Gastronomie. Auch der Einzelhandel kann sich freuen, für Kostüme, Kamelle und andere Karnevalsartikel werden Einnahmen in Höhe von 400 Millionen Euro erwartet. Für Transportmittel wie Bus und Bahn sind rund 290 Millionen Euro Umsatz berechnet, für Übernachtungen rund 210 Millionen Euro. Weitere 162 Millionen Euro fließen in Tickets oder den Wagenbau, so die IW-Analysten.

Die Zahlen des Wirtschaftsinstituts zeigen auch, dass Karnevalstouristen in Köln für Übernachtungen mit deutlich steigenden Preisen rechnen müssen. „In Köln kostet eine Übernachtung während der Hauptkarnevalstage im Schnitt fast 90 Euro mehr als im Vergleichszeitraum – ein Aufschlag von rund 66 Prozent. In Städten wie Bremen oder Rottweil steigen die Preise um mehr als zehn Prozent. In Düsseldorf und Mainz sinken sie dagegen leicht“, teilte das IW mit. Das liege unter anderem daran, dass Düsseldorf und Mainz vor allem Besucher aus der Region anzögen, während Köln zahlreiche Gäste aus ganz Deutschland und dem Ausland verzeichne.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tanzmariechen im Straßenkarneval (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Rheinische Post, Köln, Bremen, Rottweil, Düsseldorf, Mainz

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im Zeitraum vom 11. November 2025 bis 18. Februar 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Köln, Bremen, Rottweil, Düsseldorf, Mainz

Worum geht es in einem Satz?

In der aktuellen Karnevalssession werden trotz einer kürzeren Dauer bundesweit Einnahmen von zwei Milliarden Euro erwartet, wovon Köln über 850 Millionen Euro und mehr als 40 Prozent des Gesamtumsatzes generiert, während die Gastronomie und der Einzelhandel am meisten profitieren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)
  • Erwartung ähnlicher Umsätze wie in der vorherigen Karnevalssession
  • Kürzere Karnevalssession (11. November 2025 bis 18. Februar 2026)
  • Frühes Osterfest 2026 als Grund für geringeren Umsatz
  • Erwartete bundesweite Einnahmen in Höhe von zwei Milliarden Euro
  • Zentrale Bedeutung Kölns als Wirtschaftsstandort (850 Millionen Euro)
  • Regionale Ausgaben in Gastronomie, Einzelhandel, Transport und Übernachtungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Wirtschaft kann mit ähnlichem Umsatz wie zuvor rechnen
  • Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) als Grundlage
  • Erwartete bundesweite Einnahmen von zwei Milliarden Euro
  • Köln generiert 850 Millionen Euro, über 40% der Gesamtumsätze
  • Umsatz rund 100 Millionen Euro unter dem Vorjahr
  • Frühere Osterzeit 2026 als Grund für kürzeren Umsatz
  • Gastronomie mit rund 900 Millionen Euro führend
  • Einzelhandel erwartet 400 Millionen Euro für Karnevalsartikel
  • Transportmittel (Bus und Bahn) mit 290 Millionen Euro Umsatz
  • Übernachtungen bringen 210 Millionen Euro
  • Steigende Übernachtungspreise in Köln um durchschnittlich 90 Euro
  • Preisanstieg in anderen Städten wie Bremen und Rottweil
  • Leichte Preissenkungen in Düsseldorf und Mainz

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Wirtschaft kann mit ähnlichem Umsatz wie zuletzt rechnen
  • Erwartete bundesweite Einnahmen von zwei Milliarden Euro
  • Köln generiert 850 Millionen Euro und hat zentrale Bedeutung
  • Umsatz rund 100 Millionen Euro unter dem des Vorjahres
  • Gastwirte profitieren am meisten
  • Gastronomie erhält rund 900 Millionen Euro
  • Einzelhandel erwartet 400 Millionen Euro für Karnevalsartikel
  • Transportmittel Umsatz von rund 290 Millionen Euro
  • Übernachtungen generieren rund 210 Millionen Euro
  • Preisanstieg für Übernachtungen in Köln von rund 66 Prozent
  • Preisanstieg in Bremen oder Rottweil über zehn Prozent
  • Leichter Rückgang der Preise in Düsseldorf und Mainz

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zitiert, die sich mit den steigenden Preisen für Übernachtungen während der Karnevalszeit in Köln beschäftigt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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