Dobrindt will neue Befugnisse für Verfassungsschutz

Politik: Verfassungsschutzbefugnisse in Berlin erweitern

() – Bundesinnenminister will das Bundesamt für Verfassungsschutz mit neuen Befugnissen zur Abwehr hybrider Bedrohungen ausstatten. Gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk “ konkretisierte der CSU-Politiker seine in der vergangenen Woche getätigte Äußerung, er wolle das Bundesamt zu einem „echten mit operativen Befugnissen“ machen.

„Wir haben uns alle an die Bezeichnung `Nachrichtendienst` für den Verfassungsschutz gewöhnt, und sie bezeichnet auch seine Haupttätigkeit: das Sammeln von Nachrichten“, sagte Dobrindt dem RND. Für einen modernen Dienst mit Abwehrfunktionen reiche das aus seiner Sicht aber nicht aus. „Deswegen strebe ich den Ausbau des Verfassungsschutzes zu einem echten Geheimdienst an. Er soll operative Fähigkeiten erhalten, die ihm beispielsweise ermöglichen, aktive Abwehrmaßnahmen gegen Cyberattacken aus dem Ausland zu ergreifen und einen Angreifer auch zu stören bzw. seine Infrastruktur zu zerstören.“

Zudem strebe er auch im analogen Raum „operative Befugnisse“ für den Verfassungsschutz an, beispielsweise, „wenn es darum geht, zu verhindern, dass sensible Informationen in die Hände fremder Mächte geraten“. Dazu befinde sich die zurzeit in Abstimmung, so Dobrindt.

Angesichts zunehmender hybrider Bedrohungen aus dem In- und Ausland müssten die Abwehrfähigkeiten aller Sicherheitsbehörden gestärkt werden. „Wir haben bereits ein gemeinsames Abwehrzentrum hybrid eingerichtet. Dort bringen wir verschiedene Akteure zusammen, um Antworten auf hybride Bedrohungen zu finden“, sagte Dobrindt. Dieses Abwehrzentrum werde beim Verfassungsschutz angesiedelt und baue auf der Idee des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums auf.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Dobrindt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesamt für Verfassungsschutz, Bundesinnenminister, Alexander Dobrindt, CSU, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundesregierung, Abwehrzentrum hybrid, Gemeinsames Terrorismusabwehrzentrum

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Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plant, das Bundesamt für Verfassungsschutz zu einem echten Geheimdienst mit erweiterten operativen Befugnissen auszubauen, um besser gegen hybride Bedrohungen und Cyberangriffe vorzugehen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunehmende hybride Bedrohungen aus dem In- und Ausland
  • Notwendigkeit zur Stärkung der Abwehrfähigkeiten der Sicherheitsbehörden
  • Ziel, Verfassungsschutz in einen modernen Geheimdienst umzuwandeln
  • Aktive Abwehrmaßnahmen gegen Cyberangriffe und externe Bedrohungen
  • Bedarf an operativen Befugnissen im analogen Raum
  • Etablierung eines gemeinsamen Abwehrzentrums für hybride Bedrohungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will das Bundesamt für Verfassungsschutz reformieren
  • Ziel ist, es mit operativen Befugnissen auszustatten
  • Dobrindt bezeichnet den Verfassungsschutz als "Nachrichtendienst" mit veralteten Funktionen
  • Pläne für aktive Abwehrmaßnahmen gegen Cyberattacken
  • Auch analoge operative Befugnisse sollen angestrebt werden
  • Bundesregierung befindet sich in Abstimmung über die Reform
  • Notwendigkeit der Stärkung der Abwehrfähigkeiten aller Sicherheitsbehörden betont
  • Gemeinsames Abwehrzentrum für hybride Bedrohungen eingerichtet
  • Abwehrzentrum wird beim Verfassungsschutz angesiedelt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ausbau des Verfassungsschutzes zu einem echten Geheimdienst
  • Erhalt operativer Fähigkeiten zur aktiven Abwehr von Cyberattacken
  • Möglichkeit zur Störung von Angreifern und Zerstörung ihrer Infrastruktur
  • Operative Befugnisse zur Verhinderung des Zugriffs sensibler Informationen durch fremde Mächte
  • Stärkung der Abwehrfähigkeiten aller Sicherheitsbehörden
  • Einrichtung eines gemeinsamen Abwehrzentrums für hybride Bedrohungen
  • Zusammenarbeit verschiedener Akteure zur Erarbeitung von Antworten auf hybride Bedrohungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zitiert. Er äußert den Wunsch, das Bundesamt für Verfassungsschutz zu einem "echten Geheimdienst mit operativen Befugnissen" auszubauen, um besser auf hybride Bedrohungen reagieren zu können.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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