SPD schlägt Gesundheitsabgabe auf alle Einkommensarten vor

Gesundheitspolitik in Berlin: Neue Finanzierungsvorschläge

() – Die SPD schlägt eine neue Abgabe zur Finanzierung des Gesundheitssystems vor. Dies geht aus einer Beschlussvorlage für die SPD-Vorstandsklausur hervor, über die der „Spiegel“ berichtet und die auf einem Zwischenbericht der parteiinternen Sozialstaatskommission basiert.

tragen vor allem die Arbeitseinkommen die Last unseres Gesundheits- und Pflegesystems“, heißt es in der Vorlage. Dies belaste viele und hemme soziale Gerechtigkeit, weshalb man an einer Finanzierungslösung arbeite, „die auch jene an der Finanzierung der Versorgungsstrukturen beteiligt, die bislang keinen gerechten Beitrag dazu leisten“. Weiter heißt es: „Wir streben eine gerechte und zweckgebundene Lösung an, die alle Einkommensarten umfasst.“ Die klassischen Kassenbeiträge will die SPD laut dem Konzept im Gegenzug senken.

Was technisch klingt, wäre ein Paradigmenwechsel in der Gesundheitspolitik. Neben Erwerbseinkommen will die SPD auch Kapitaleinkünfte oder Mieteinnahmen zur Finanzierung des Gesundheitswesens heranziehen und den Kreis der Beitragszahler ausdehnen. Bislang werden Dividenden oder Mieten nur bei freiwilligen Mitgliedern in der Gesetzlichen (GKV) berücksichtigt und auch hier nur bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze.

Als weiteren Baustein zur Finanzierung des Sozialstaats fordert die SPD eine Ausweitung der Rentenversicherungspflicht auf Beamte, Selbstständige und Mandatsträger. „Ein solidarisches Alterssicherungssystem muss langfristig alle Erwerbstätigen einbeziehen. Wer arbeitet, zahlt ein“, heißt es in der Beschlussvorlage. Neue Verbeamtungen wollen die Sozialdemokraten auf hoheitliche Aufgaben beschränken und dadurch die Zahl der Beamten reduzieren.

Man sichere das Rentenniveau von mindestens 48 Prozent über 2031 hinaus, dabei müssten Rentner weiter an der Lohnentwicklung teilhaben, heißt es weiter. Die SPD stemmt sich damit gegen Überlegungen, die Rentenentwicklung an die zu koppeln. „Wir wollen ein perspektivisch steigendes Rentenniveau“, so die Beschlussvorlage.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Nur die Abkürzung "SPD" (Sozialdemokratische Partei Deutschland) wird genannt, aber keine spezifischen Personen.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Sozialstaatskommission, Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD schlägt eine neue Abgabe zur Finanzierung des Gesundheitssystems vor, die neben Arbeitseinkommen auch Kapitaleinkünfte und Mieteinnahmen einbeziehen soll, um soziale Gerechtigkeit zu fördern und die Finanzierungslast gerechter zu verteilen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der finanziellen Belastungen durch Arbeitseinkommen
  • Hemmung der sozialen Gerechtigkeit
  • Bedarf an gerechtere Finanzierungslösung
  • Einbeziehung unterschiedlicher Einkommensarten
  • Vorgeschichte der Erkrankungen und Pflegebedarfe
  • Unzureichende Berücksichtigung von Kapitaleinkünften und Mieteinnahmen
  • Forderung nach solidarischer Alterssicherung
  • Ziel der Reduzierung der Beamtenanzahl bei neuen Verbeamtungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einführung einer neuen Abgabe zur Finanzierung des Gesundheitssystems
  • Entlastung der Arbeitseinkommen
  • Beteiligung weiterer Einkommensarten (z. B. Kapitaleinkünfte, Mieteinnahmen) an der Finanzierung
  • Senkung der klassischen Kassenbeiträge
  • Ausdehnung der Beitragszahler auf gesamte Einkommensarten
  • Ausweitung der Rentenversicherungspflicht auf Beamte, Selbstständige und Mandatsträger
  • Sicherung des Rentenniveaus von mindestens 48 Prozent über 2031 hinaus
  • Weitergabe von Lohnentwicklung an Rentner
  • Einschränkung neuer Verbeamtungen auf hoheitliche Aufgaben
  • Reduzierung der Zahl der Beamten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der SPD zitiert. Die Vorlage betont, dass "ein solidarisches Alterssicherungssystem langfristig alle Erwerbstätigen einbeziehen" müsse.

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