Wirtschaftliche Ungleichheit in Schleswig-Holstein
Kiel () – Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) hat ergeben, dass Schleswig-Holstein durch die Reaktivierung der Vermögensteuer jährlich rund 3,7 Milliarden Euro zusätzliche Einnahmen generieren könnte. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Bundespressekonferenz vorgestellt, wie die Linke Schleswig-Holstein am Freitag mitteilte.
Laut den Landesvorsitzenden Jana Lemke und Gerrit Schienke zeigt die Studie deutlich, dass das Geld vorhanden ist, jedoch bei den Falschen liegt.
Während in vielen Bereichen, wie Schulen und Kitas, über Kürzungen diskutiert wird, bleiben große Vermögen nahezu unberührt. Die Linke fordert eine Entlastung für kleine und mittlere Einkommen und eine gerechtere Besteuerung von Superreichen, um die Handlungsfähigkeit der Kommunen wiederherzustellen.
Die beiden Politiker sagten, dass in Deutschland das reichste Prozent fast 40 Prozent des gesamten Vermögens besitzt, während die untere Hälfte mit nur gut einem Prozent auskommen muss.
Sie fordern eine Vermögensteuer, die große private Vermögen besteuert, jedoch das Eigenheim normaler Familien und kleine Vermögen schützt. Ein Freibetrag von einer Million Euro für private Vermögen und fünf Millionen Euro für Betriebsvermögen soll dabei gelten.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jana Lemke, Gerrit Schienke
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW), Linke Schleswig-Holstein, Die Linke
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Kiel, Schleswig-Holstein
Worum geht es in einem Satz?
Eine Studie des DIW zeigt, dass Schleswig-Holstein durch die Reaktivierung der Vermögensteuer jährlich 3,7 Milliarden Euro generieren könnte, was die Linke als notwendig erachtet, um soziale Ungleichheiten zu beseitigen und die Kommunen zu entlasten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
- Möglichkeit zusätzlicher Einnahmen durch Vermögensteuer in Schleswig-Holstein
- Diskussion über Kürzungen in sozialen Bereichen
- Ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland
- Forderung nach gerechterer Besteuerung von Superreichen
- Vorschlag von Freibeträgen für private und betriebliche Vermögen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Jährlich rund 3,7 Milliarden Euro zusätzliche Einnahmen für Schleswig-Holstein
- Entlastung für kleine und mittlere Einkommen
- Gerechtere Besteuerung von Superreichen
- Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit der Kommunen
- Schutz des Eigenheims normaler Familien
- Freibetrag von einer Million Euro für private Vermögen
- Freibetrag von fünf Millionen Euro für Betriebsvermögen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jana Lemke und Gerrit Schienke, den Landesvorsitzenden der Linken Schleswig-Holstein, zitiert. Sie betonen, dass das Geld vorhanden ist, jedoch bei den Falschen liegt.
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