Wissenschaft und Forschung in Sachsen
Dresden () – Der Sächsische Landtag hat sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, die Bewerbung der Lausitz als Standort für das geplante Einstein-Teleskop zu unterstützen. Das teilte das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus am Donnerstagabend mit.
Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD folgten damit einem Antrag der Grünen-Fraktion und stellen sich hinter das Engagement der Staatsregierung, die Region als Forschungsstandort zu stärken.
Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow zeigte sich dankbar für die breite parlamentarische Unterstützung. ‚Die Chance, das Einstein-Teleskop in die Lausitz zu holen, ist einmalig‘, sagte Gemkow. Es handle sich um eine Forschungsinfrastruktur von europäischer Bedeutung mit weltweiter Strahlkraft.
Der Minister verwies auf die guten Rahmenbedingungen vor Ort und die Kooperation mit Partnern wie der Region Sardinien sowie Polen und Tschechien. Es handele sich jedoch um einen Standortwettbewerb, bei dem am Ende die beste Kosteneffizienz entscheiden solle.
Derzeit werden potenzielle Standorte, darunter die Lausitz, auf ihre Eignung geprüft.
Dabei werden seismische und geologische Bedingungen untersucht. Auch eine mögliche Realisierung an zwei europäischen Standorten in einer sogenannten Doppel-L-Geometrie wird erwogen.
Die sächsische Staatsregierung will in den kommenden Wochen und Monaten weiter für eine wissenschaftsgeleitete Entscheidung werben. Am 5. März 2026 ist zudem ein parlamentarischer Abend zum Thema in der sächsischen Landesvertretung in Berlin geplant.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sächsischer Landtag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen, die im Artikel vorkommen, sind:
Sebastian Gemkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Sächsischer Landtag, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, CDU, SPD, Grüne, Staatsregierung, Region Sardinien, Polen, Tschechien
Wann ist das Ereignis passiert?
Der Sächsische Landtag hat sich am Donnerstagabend dafür ausgesprochen, die Bewerbung der Lausitz für das Einstein-Teleskop zu unterstützen. Ein konkretes Datum für diesen Beschluss wird nicht erwähnt. Allerdings ist der parlamentarische Abend zu diesem Thema für den 5. März 2026 geplant.
Antwort: Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Dresden, Lausitz, Sardinien, Polen, Tschechien, Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Sächsische Landtag hat mit großer Mehrheit die Bewerbung der Lausitz für das Einstein-Teleskop unterstützt, um die Region als bedeutenden Forschungsstandort zu stärken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Unterstützung der Bewerbung der Lausitz für das Einstein-Teleskop
- Initiativantrag der Grünen-Fraktion
- Koalitionsfraktionen von CDU und SPD stimmen ab
- Ziel, Forschungsstandort zu stärken
- Angebot und Rahmenbedingungen vor Ort
- Kooperation mit regionalen und internationalen Partnern
- Wettbewerb um den besten Standort
- Prüfung der seismischen und geologischen Bedingungen
- Überlegung einer Doppel-L-Geometrie für Standorte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Sächsischer Landtag unterstützt Bewerbung der Lausitz für Einstein-Teleskop
- Koalitionsfraktionen von CDU und SPD folgen Antrag der Grünen-Fraktion
- Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow dankt für breite parlamentarische Unterstützung
- Betonung auf europäischer Bedeutung des Projekts
- Hinweis auf Wettbewerb um die beste Kosteneffizienz
- Untersuchung potenzieller Standorte hinsichtlich seismischer und geologischer Bedingungen
- Planung eines parlamentarischen Abends am 5. März 2026 in Berlin
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Unterstützung der Bewerbung der Lausitz
- Stärkung der Region als Forschungsstandort
- Dank für breite parlamentarische Unterstützung
- Möglichkeit, das Einstein-Teleskop zu holen
- Bedeutung der Forschungsinfrastruktur
- Gute Rahmenbedingungen vor Ort
- Kooperation mit Partnern
- Standortwettbewerb und Kosteneffizienz
- Eignungsprüfung der potenziellen Standorte
- Untersuchung seismischer und geologischer Bedingungen
- Erwägung einer Doppel-L-Geometrie
- Werbung für wissenschaftsgeleitete Entscheidung
- Geplanter parlamentarischer Abend in Berlin
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow äußert sich dankbar für die breite parlamentarische Unterstützung und beschreibt die Chance, das Einstein-Teleskop in die Lausitz zu holen, als einmalig.
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