Haushaltspolitik in Schleswig-Holstein kritisiert
Kiel () – Die SPD-Landtagsfraktion hat die Haushaltspolitik der schleswig-holsteinischen Landesregierung scharf kritisiert. Die finanzpolitische Sprecherin Beate Raudies teilte am Donnerstag mit, die Zahlen zum vorläufigen Haushaltsabschluss 2025 zeigten, dass der Haushalt „längst nicht so auf Kante genäht“ gewesen sei, wie die Regierung dargestellt habe.
Schon beim zweiten Nachtragshaushalt habe die SPD bemängelt, dass prognostizierte Mehreinnahmen nicht ordentlich eingepreist worden seien.
Raudies warf Finanzministerin Katrin Schneider vor, in der Tradition ihrer Vorgängerin zu stehen und „trotz besseren Wissens“ einen möglichst schlechten Haushalt präsentiert zu haben, um am Ende besser dazustehen. Sie vermutete, dass auch der Haushalt 2026 noch für Überraschungen gut sein werde.
Mit Haushaltswahrheit und Haushaltsklarheit habe das schon länger nichts mehr zu tun.
Die SPD-Sprecherin verwies zudem auf anstehende finanzielle Herausforderungen. Es bleibe unklar, woher das Geld für eine dreistellige Millionensumme beim Ganztagsausbau und für zu erwartende hohe Nachzahlungen an Beamte kommen solle.
Die Landesregierung sei gut beraten, endlich realistische Zahlen vorzulegen, statt das Parlament und die Öffentlichkeit im Dunkeln zu lassen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Beate Raudies, Katrin Schneider
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Kiel
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD-Landtagsfraktion kritisiert scharf die Haushaltspolitik der schleswig-holsteinischen Landesregierung, da die Finanzzahlen für den vorläufigen Haushaltsabschluss 2025 die Regierungssicht auf die Haushaltslage als irreführend entlarven und eine realistische Darstellung der finanziellen Herausforderungen dringend erforderlich sei.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Kritik der SPD an der Haushaltspolitik der Landesregierung
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- Raudies wirft Finanzministerin "schlechte Präsentation" des Haushalts vor
- Vermutung, dass Haushalt 2026 ebenfalls unklar bleibt
- Keine Haushaltswahrheit und Haushaltsklarheit mehr
- Hinweis auf finanzielle Herausforderungen und unklare Mittel für Ganztagsausbau
- Forderung nach realistischen Zahlen von der Landesregierung
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Unklarheit über die Finanzierung hoher Nachzahlungen an Beamte
- Forderung nach realistischen Zahlen von der Landesregierung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Beate Raudies, die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, kritisiert die Haushaltsdarstellung der Landesregierung und fordert realistische Zahlen.
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