Gesundheitspolitik: Wartezeiten auf Facharzttermine steigern
Berlin () – Angesichts langer Wartezeiten auf Facharzttermine für gesetzlich Versicherte fordert der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, die Abschaffung von Vermittlungsgebühren.
„Die gute Absicht wurde von den Leistungserbringern torpediert, gesetzlich Versicherten eine schnellere Terminvergabe zu ermöglichen“, sagte Brysch der „Rheinischen Post“. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sei aufgefordert, „die Gelddruckmaschine abzustellen“. Hintergrund ist, dass Hausärzte für die Vermittlung von Facharztterminen eine zusätzliche Vergütung erhalten.
Brysch kritisierte: „Während die Zusatzbeiträge explodieren, fehlt es der Bundesgesundheitsministerin an Kraft und Mut, die unsinnigen Vermittlungsgebühren zu streichen. So können Haus- und Fachärzte weiter mit der Terminvergabe Kasse machen.“
Zuvor hatte die „Rheinische Post“ berichtet, dass gesetzlich Versicherte 2024 im Schnitt 42 Tage auf einen Facharzttermin warten mussten. Zum Vergleich: 2019 waren es noch 33 Tage. Zugleich stiegen die jährlichen GKV-Ausgaben für offene Sprechstunden bei Ärzten rasant.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Eugen Brysch, Nina Warken
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, Rheinische Post, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, CDU
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz fordert die Abschaffung von Vermittlungsgebühren für Facharzttermine, da gesetzlich Versicherte aufgrund dieser Gebühren und einer unzureichenden Terminvergabe immer länger auf Termine warten müssen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Lange Wartezeiten auf Facharzttermine für gesetzlich Versicherte
- Forderung nach Abschaffung von Vermittlungsgebühren
- Zusätzliche Vergütung für Hausärzte bei Facharztvermittlung
- Steigende Zusatzbeiträge der Versicherten
- Anstieg der GKV-Ausgaben für offene Sprechstunden
- Vergleich der Wartezeiten: 2024 vs. 2019
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz fordert Abschaffung von Vermittlungsgebühren
- Eugen Brysch kritisiert Leistungserbringer für torpedierte Terminvergabe
- Ministerin Nina Warken (CDU) aufgefordert, Vermittlungsgebühren zu streichen
- Hausärzte erhalten zusätzliche Vergütung für Facharztvermittlungen
- Brysch bemängelt explodierende Zusatzbeiträge und mangelnden Mut der Ministerin
- Bericht über durchschnittliche Wartezeit von 42 Tagen auf Facharzttermine für gesetzlich Versicherte in 2024
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Haus- und Fachärzte profitieren finanziell von der Terminvergabe
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Eugen Brysch, dem Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, zitiert. Er fordert die Abschaffung von Vermittlungsgebühren und kritisiert die slow massenmäßige Terminvergabe für gesetzlich Versicherte.
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