Armutsgefährdungsquote steigt etwas

Gesellschaftliche Herausforderungen in Deutschland 2025

Wiesbaden () – Rund 13,3 in Deutschland haben zuletzt ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze gehabt und galten deshalb als armutsgefährdet. Das waren 16,1 Prozent der , wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte die Armutsgefährdungsquote bei 15,5 Prozent gelegen.

Nach Definition der Europäischen Union (EU) gilt eine Person als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 Prozent des mittleren Äquivalenzeinkommens der Gesamtbevölkerung verfügt. 2025 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland netto bei 1.446 im Monat (2024: 1.381 Euro) und für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bei 3.036 Euro im Monat (2024: 2.900 Euro).

Betrachtet man die Armutsgefährdungsquote nach verschiedenen Haushaltstypen, weisen zwei Gruppen eine überdurchschnittlich hohe Quote auf. 30,9 Prozent der Alleinlebenden und 28,7 Prozent der in Alleinerziehenden-Haushalten hatten zuletzt ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Beim Vergleich nach dem überwiegenden Erwerbsstatus haben Arbeitslose mit 64,9 Prozent die höchste Armutsgefährdungsquote. Aber auch andere Nichterwerbstätige (33,8 Prozent) sowie Personen im Ruhestand (19,1 Prozent) sind überdurchschnittlich stark durch Armut gefährdet.

Betrachtet man neben der Einkommenssituation auch die Möglichkeiten der Menschen zur Teilhabe an der Gesellschaft, zeigt sich ein umfassenderes Bild der sozialen Lage. In Deutschland waren im Jahr 2025 rund 17,6 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht – das waren 21,2 Prozent der Bevölkerung. Gegenüber dem Vorjahr (21,1 Prozent) blieb dieser Anteil nahezu unverändert. Nach EU-Definition gilt eine Person als von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, wenn mindestens eine der folgenden drei Bedingungen zutrifft: Ihr Einkommen liegt unter der Armutsgefährdungsgrenze, ihr ist von erheblicher materieller und sozialer Entbehrung betroffen oder sie lebt in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen. Daher kann ich keine Namen auflisten.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Statistisches Bundesamt (Destatis), Europäische Union (EU)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiesbaden

Worum geht es in einem Satz?

In Deutschland waren 2025 rund 13,3 Millionen Menschen, das entspricht 16,1 Prozent der Bevölkerung, armutsgefährdet, wobei Alleinlebende und Alleinerziehende besonders betroffen sind, während insgesamt etwa 17,6 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Armutsgefährdungsquote von 15,5 % auf 16,1 %
  • Über 13,3 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze
  • Höchste Armutsgefährdungsquote bei Alleinlebenden (30,9 %) und Alleinerziehenden (28,7 %)
  • Arbeitslose mit 64,9 % die höchste Quote unter Erwerbslosen
  • Berücksichtigung der sozialen Ausgrenzung und Teilhabe
  • 17,6 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • 13,3 Millionen Menschen unter der Armutsgefährdungsgrenze
  • 16,1 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet
  • Anstieg der Armutsgefährdungsquote im Vergleich zum Vorjahr
  • 30,9 Prozent der Alleinlebenden armutsgefährdet
  • 28,7 Prozent der Alleinerziehenden armutsgefährdet
  • 64,9 Prozent der Arbeitslosen armutsgefährdet
  • 33,8 Prozent der Nichterwerbstätigen armutsgefährdet
  • 19,1 Prozent der Ruheständler armutsgefährdet
  • 17,6 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht
  • 21,2 Prozent der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen
  • Nahezu unveränderter Anteil gegenüber dem Vorjahr

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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