Linke warnt vor Streichung von Zahnarztleistungen

Gesundheitspolitik in Berlin: Zahnbehandlungen im Fokus

() – Linken-Chefin Ines Schwerdtner hat Pläne des CDU-Wirtschaftsrates zur Abschaffung von Zahnarztleistungen als „Frontalangriff auf 90 Prozent der in diesem Land“ bezeichnet.

Der Vorstoß sei ein Beleg für die „schöne neue Welt der Wirtschafts-Union“, sagte Schwerdtner dem „Spiegel“. „Putzt unsere Häuser, passt auf unsere Kinder auf, sorgt für auf den Straßen – aber eure Zähne zahlt ihr bitte selbst.“ Menschen, die jeden Tag schuften, müssten sich nach Vorstellung der Union bald entscheiden, sagt Schwerdtner: „Füllung beim Zahnarzt oder Mittagessen für ?“

„Gerade arme Menschen sind häufiger krank, haben größere gesundheitliche Probleme und sterben deutlich früher“, so Schwerdtner. Eine ernsthafte Reform müsse hier angesetzt werden. „Die Union sollte den Sozialstaat endlich nicht mehr als Problem, sondern als Stabilitätsanker unserer begreifen.“

Schwerdtners Kritik zielt auf Reformpläne des CDU-Wirtschaftsrates. Zahnarztbehandlungen ließen sich gut privat absichern und sollten nicht länger den Beitragszahlern zur Last fallen, heißt es in einem Papier des Verbandes. Zudem schlägt der CDU-Wirtschaftsrat auch Kürzungen beim Arbeitslosengeld vor.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Blick vom Zahnarzt-Patientenstuhl (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linken, CDU-Wirtschaftsrat, Spiegel

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Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Linken-Chefin Ines Schwerdtner kritisiert die Pläne des CDU-Wirtschaftsrates zur Abschaffung von Zahnarztleistungen als einen Angriff auf die Mehrheit der Bevölkerung und fordert stattdessen eine ernsthafte Reform, um den Sozialstaat als Stabilitätsanker zu begreifen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Pläne des CDU-Wirtschaftsrates zur Abschaffung von Zahnarztleistungen
  • Kritik von Ines Schwerdtner, Linken-Chefin
  • Aussage, dass Reformen arme Menschen betroffen
  • Debatte über Finanzierung von Zahnarztbehandlungen
  • Ansprechen von sozialen Ungleichheiten
  • Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrates zu Kürzungen beim Arbeitslosengeld
  • Bezugnahme auf gesellschaftliche Verantwortung und Sozialstaat

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Ines Schwerdtner kritisiert CDU-Pläne zur Abschaffung von Zahnarztleistungen
  • Bezeichnet Vorschlag als "Frontalangriff auf 90 Prozent der Menschen"
  • Spricht von der "schönen neuen Welt der Wirtschafts-Union"
  • Warnt vor finanziellen Entscheidungen für einkommensschwache Menschen
  • Betont gesundheitliche Probleme bei armen Menschen
  • Fordert ernsthafte Reformen und Beachtung des Sozialstaats
  • CDU-Wirtschaftsrat plädiert für private Absicherung von Zahnarztbehandlungen
  • Vorschläge beinhalten auch Kürzungen beim Arbeitslosengeld

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Frontalangriff auf 90 Prozent der Bevölkerung
  • Entscheidung zwischen Zahnarzt und Essen für die Kinder
  • Erhöhte gesundheitliche Probleme bei armen Menschen
  • Höhere Sterblichkeit bei sozial benachteiligten Gruppen
  • Notwendigkeit ernsthafter Reformen im Gesundheitswesen
  • Sozialstaat als Stabilitätsanker der Gesellschaft nicht anerkannt
  • Kürzungen beim Arbeitslosengeld

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ines Schwerdtner zitiert, die die Pläne des CDU-Wirtschaftsrates als "Frontalangriff auf 90 Prozent der Menschen in diesem Land" bezeichnet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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