Gesundheitspolitik in Deutschland: Tabaksteuer-Debatte
Berlin () – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat vor dem Hintergrund der Debatte um eine höhere Tabaksteuer hervorgehoben, dass diese dazu beitragen würde, den Tabakkonsum zu senken.
„Unbestritten haben höhere Steuern eine unmittelbare Wirkung auf das Konsumverhalten“, sagte Warken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). Übergeordnet sei aber die Steigerung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung – „und dafür brauchen wir umfassende Strategien“, sagte Warken. Dazu werde sie in diesem Jahr einen Prozess mit allen Beteiligten aufsetzen. Deutschland schneide in der Prävention von Krankheiten schlecht ab, sagte die Gesundheitsministerin. „Das geht weit über den Konsum von Tabak hinaus.“
In der Debatte um die Erhöhung der Tabaksteuer fordert der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) derweil, die Einnahmen künftig zweckgerichtet für die Gesundheitsversorgung zu nutzen. „Rauchen ist nicht nur extrem ungesund, es verursacht auch enorme Folgekosten für unser Gesundheitssystem“, sagte Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
„Da wäre es richtig und angemessen, einen nennenswerten Teil der Einnahmen aus der Tabaksteuer für die finanzielle Stärkung unseres Gesundheitssystems zu nutzen.“ Die gesetzlichen Krankenkassen könnten dieses Geld gut für die medizinische Versorgung und für die zielgerichtete Anti-Rauchen-Prävention nutzen, so Blatt. Mehr Prävention bedeute weniger Lungenkrebs.
Mehrere Koalitionspolitiker von Union und SPD hatten eine Erhöhung der Tabaksteuer ins Gespräch gebracht – darunter auch der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) und der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Nina Warken, Oliver Blatt, Hendrik Streeck, Karl Lauterbach
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), Funke-Mediengruppe, Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Oliver Blatt, GKV-Spitzenverband, Union, SPD, Bundesdrogenbeauftragter Hendrik Streeck (CDU), Karl Lauterbach (SPD)
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betont, dass eine höhere Tabaksteuer den Tabakkonsum senken und die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken kann, während der GKV-Spitzenverband fordert, die Einnahmen für die Gesundheitsversorgung zu nutzen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Debatte um höhere Tabaksteuer
- Gesundheitsministerin Nina Warken hebt Wirkung von Steuererhöhungen hervor
- Ziel: Senkung des Tabakkonsums
- Deutschland schneidet in Gesundheitsprävention schlecht ab
- Forderung des GKV-Spitzenverbandes nach zweckgebundenen Einnahmen für Gesundheitsversorgung
- Erhöhung der Tabaksteuer von Koalitionspolitikern vorgeschlagen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
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- Oliver Blatt verweist auf hohe Folgekosten des Rauchens für das Gesundheitssystem
- Koalitionspolitiker von Union und SPD sprechen sich für Erhöhung der Tabaksteuer aus
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Nutzung von Tabaksteuereinnahmen für medizinische Versorgung
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- Verringerung der Folgekosten für das Gesundheitssystem
- Reduzierung von Lungenkrebs durch mehr Prävention
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hebt hervor, dass höhere Tabaksteuern den Konsum senken und dass umfassende Strategien zur Gesundheitskompetenz notwendig sind.
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