Wüst verlangt Vorkaufsrecht für Städte bei Schrottimmobilien

Kommunalpolitik in Nordrhein-Westfalen: Schrottimmobilienbekämpfung

Düsseldorf () – Das Land Nordrhein-Westfalen will per Entschließungsantrag im Bundesrat den Kommunen im Kampf gegen Schrottimmobilien helfen.

NRW-Ministerpräsident Hendrik (CDU) sagte der „Rheinischen Post“: „Im Vorfeld der Kommunalwahl ist das Thema Schrottimmobilien bundesweit diskutiert worden, dann aber zu Unrecht wieder aus dem Fokus verschwunden.“

Schrottimmobilien und systematischer Sozialbetrug führten zur Ausbeutung von und zu vielen Ängsten und Sorgen bei den Menschen im Stadtteil. „Deshalb ist es so wichtig, dass wir auf allen Ebenen ins Handeln kommen und den Worten auch Taten folgen lassen. Wir werden am Freitag eine Bundesratsinitiative zur Abstimmung stellen, die den Kommunen mehr Handlungsmöglichkeit geben soll.“

Bei den Schrottimmobilien habe man es mit kriminellen Eigentümern zu tun. „Wir brauchen deshalb ein Vorkaufsrecht für Kommunen im Zwangsversteigerungsverfahren. Nur so kommen sie in die Lage, der Gebäude habhaft zu werden und diese unhaltbaren Zustände zu beenden“, so Wüst. „Ich kann meine Länderkollegen nur aufrufen, da mitzumachen. Wir müssen in diesem Punkt endlich vorankommen.“

Das gelte auch für den Informationsfluss zwischen den Behörden: „ und Feuerwehr muss es endlich ermöglicht werden, dem Jobcenter mitzuteilen, dass eine Immobilie unbewohnbar ist. Und die sollte die Jobcenter in die Lage versetzen, daraus auch Konsequenzen zu ziehen. Wir dürfen nicht aus falscher Scheu tatenlos dabei zusehen, wie Menschen von Kriminellen systematisch ausgebeutet werden und Stadtteile verkommen. Die Menschen müssen die und den Staat an dieser Stelle als handlungswillig und handlungsfähig wahrnehmen“, sagte der NRW-Regierungschef.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dunkler Hinterhof (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

Worum geht es in einem Satz?

Nordrhein-Westfalen plant einen Entschließungsantrag im Bundesrat, um Kommunen im Kampf gegen Schrottimmobilien zu unterstützen und mehr Handlungsmöglichkeiten sowie ein Vorkaufsrecht in Zwangsversteigerungsverfahren zu schaffen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunahme von Schrottimmobilien
  • Systematischer Sozialbetrug
  • Ausbeutung von Menschen
  • Ängste und Sorgen der Anwohner
  • Mangelnde Handlungsmöglichkeiten für Kommunen
  • Fehlende Informationsgeteiltheit zwischen Behörden
  • Politische Diskussion im Vorfeld der Kommunalwahlen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Nordrhein-Westfalen plant Entschließungsantrag im Bundesrat gegen Schrottimmobilien
  • Ministerpräsident Wüst betont bundesweite Diskussion vor Kommunalwahl
  • Schrottimmobilien führen zu Ängsten und Sorgen in Stadtteilen
  • Notwendigkeit von mehr Handlungsmöglichkeiten für Kommunen
  • Vorschlag eines Vorkaufsrechts für Kommunen bei Zwangsversteigerungen
  • Aufruf an Länderkollegen zur Unterstützung der Initiative
  • Verbesserung des Informationsflusses zwischen Behörden gefordert
  • Polizei und Feuerwehr sollen Jobcentern Informationen über unbewohnbare Immobilien geben
  • Forderung nach aktiver Intervention gegen systematische Ausbeutung von Menschen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Unterstützung der Kommunen im Kampf gegen Schrottimmobilien
  • Erhöhung der Handlungsmöglichkeiten für Kommunen
  • Einführung eines Vorkaufsrechts für Kommunen im Zwangsversteigerungsverfahren
  • Verbesserung des Informationsflusses zwischen den Behörden
  • Möglichkeit für Jobcenter, auf unbewohnbare Immobilien zu reagieren
  • Eindämmung der systematischen Ausbeutung von Menschen
  • Verbesserung der Wahrnehmung von Politik und Staat als handlungswillig und handlungsfähig

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) zitiert, in der er betont, wie wichtig es ist, gegen Schrottimmobilien vorzugehen und den Kommunen mehr Handlungsmöglichkeiten zu geben.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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