Grönlands Wirtschaftsministerin: Keine Rahmenvereinbarung mit USA

Politik und Wirtschaft in Grönland

Nuuk () – Grönlands Wirtschaftsministerin Naaja Nathanielsen hat den Darstellungen von US-Präsident Donald Trump zu einer konkreten Rahmenvereinbarung, die den USA neue Rechte in Grönland einräumt, widersprochen.

„Es gibt keine Rahmenvereinbarung“, sagte die Ministerin der FAZ. Der Dialog müsse erst beginnen. „Im Moment haben wir nichts Konkretes dazu gehört, welche Themen die Amerikaner besprechen wollen“, sagte Nathanielsen. Sie rechne mit Gesprächen auf -Ebene über verstärkte militärische Präsenz im hohen Norden. Zudem stehe ein trilateraler Dialog mit Grönland, der US- und Dänemark über Verteidigung, nationale und die Aktualisierung eines Abkommens von 1951 über militärische Präsenz an.

„Und dann gab es Medienberichte über Mineralien; dazu haben wir von der US-Administration aber nichts Konkretes gehört“, sagte die Ministerin, die auch für die grönländischen Rohstoffe zuständig ist. Trump hatte „Fox Business News“ gesagt: „Wir bekommen alles, was wir wollten – absolute Sicherheit, uneingeschränkten Zugang zu allem.“ Nach Nathanielsens Worten gebe es bislang nur eine reine Absichtserklärung. Im zurückliegenden Jahr habe es kein erhöhtes Interesse von US- an der Rohstoffgewinnung in ihrem Land gegeben.

Dabei sei man durchaus offen dafür: Grönland sei „sehr interessiert, Investitionsbeziehungen mit den USA zu entwickeln – aber wir wollen, dass sie den `Vordereingang` nutzen. Wir wollen, dass sie sich an unsere Regeln und Vorschriften halten, und als einfache Basis: internationales respektieren. Wenn das alles erfüllt ist, heißen wir sie willkommen“, sagte Nathanielsen der FAZ.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Industrieanlage auf Grönland (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

US-Regierung, Nato, Dänemark, Fox Business News.

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Nicht erwähnt.

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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

- Grönland
- Nuuk
- Dänemark (im Zusammenhang mit dem trilateralen Dialog)

Worum geht es in einem Satz?

Grönlands Wirtschaftsministerin Naaja Nathanielsen hat US-Präsident Trumps Aussagen über eine Rahmenvereinbarung, die den USA Rechte in Grönland einräumt, widersprochen und betont, dass bisher keine konkreten Gespräche oder Vereinbarungen dazu stattgefunden haben.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einer Rahmenvereinbarung
  • Widerspruch der grönländischen Wirtschaftsministerin Naaja Nathanielsen
  • Mangel an konkreten Informationen von der US-Administration
  • Geplante Gespräche über militärische Präsenz auf NATO-Ebene
  • Trilateraler Dialog über Verteidigung mit den USA und Dänemark
  • Medienberichte über Mineralien in Grönland
  • Interesse Grönlands an Investitionsbeziehungen mit den USA

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Grönlands Wirtschaftsministerin widerspricht Trump bezüglich Rahmenvereinbarung
  • Dialog mit den USA muss erst beginnen
  • Keine konkreten Themen von den Amerikanern bekannt
  • Geplante Gespräche auf NATO-Ebene über militärische Präsenz im Norden
  • Trilateraler Dialog mit USA und Dänemark über Verteidigung und Sicherheit
  • Keine konkreten US-Medienberichte über Mineralien
  • Kein erhöhtes Interesse von US-Unternehmen an Rohstoffgewinnung in Grönland im letzten Jahr
  • Grönland interessiert an Investitionsbeziehungen, erwartet Einhaltung von Regeln und internationalem Recht

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Widerspruch gegen US-Präsidenten
  • Notwendigkeit eines Dialogs
  • Gespräche auf Nato-Ebene erwartet
  • Trilateraler Dialog über Verteidigung geplant
  • Keine konkreten Informationen von der US-Administration
  • Interesse an Investitionsbeziehungen mit den USA
  • Wunsch nach Einhaltung von Regeln und internationalen Gesetzen
  • Keine gesteigerte Nachfrage von US-Unternehmen bei Rohstoffen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der grönländischen Wirtschaftsministerin Naaja Nathanielsen zitiert, die den Darstellungen von US-Präsident Donald Trump widerspricht und erklärt, dass es keine Rahmenvereinbarung gibt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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