Teilzeit: Linke sieht "Attacke auf hart arbeitende Menschen"

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Politik in Deutschland: Teilzeitarbeit unter Druck

Berlin () – Der Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels gegen das Recht auf Teilzeit stößt auf scharfe Kritik.

Linken-Chefin Ines Schwerdtner sprach von „der nächsten Attacke auf hart arbeitende Menschen, besonders auf Frauen“. Der „Rheinischen Post“ sagte Schwerdtner: „Das Recht auf Teilzeit als `Lifestyle` zu diffamieren, ist respektlos gegenüber Millionen, die Kinder großziehen, Angehörige pflegen oder schlicht versuchen, Arbeit und Leben unter einen Hut zu bringen.“

Weiter sagte Schwerdtner: „Teilzeit ist kein Luxusproblem, sondern oft die einzige Möglichkeit, um erwerbstätig zu bleiben. Wer dieses Recht einschränkt, drängt vor allem Frauen aus dem Job, verschärft Einkommensverluste und treibt noch mehr Menschen in Altersarmut. Das ist nicht modern, das ist rückwärtsgewandt.“ Wenn die Union weniger unfreiwillige Teilzeit wolle, müsse sie unter anderem für bessere Kitas und verlässliche Ganztagsbetreuung sorgen, forderte Schwerdtner.

Zuvor war bekannt geworden, dass der Arbeitnehmerflügel der CDU den Rechtsanspruch auf Teilzeit einschränken will. Es soll ihn nur noch geben, wenn besondere Gründe vorliegen. Dazu zählt die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) die Erziehung von Kindern, die Pflege von Angehörigen und berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung.

Auch die SPD kritisierte den Vorstoß aus dem Wirtschaftsflügel der CDU zur Abschaffung des Rechts auf Teilzeit scharf. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt warnte im „Handelsblatt“ vor dem „Schleifen hart erkämpfter Arbeitnehmerrechte“. Stattdessen müsse Deutschland stärker in Bildung, Qualifizierung, Forschung und Entwicklung investieren. „Das unterstützt Wirtschaft und Wachstum“, sagte Schmidt.

Zugleich nannte Schmidt den Vorstoß widersprüchlich. Einerseits würden Beschäftigte „gegen die Fakten“ als faul dargestellt und zu Mehrarbeit gedrängt. Andererseits würden Menschen abgeschoben, „die integriert und in Ausbildung und Arbeit sind“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ines Schwerdtner, Dagmar Schmidt

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Linken, Ines Schwerdtner, Rheinische Post, Mittelsstands- und Wirtschaftsunion (MIT), SPD, Dagmar Schmidt, Handelsblatt

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der CDU-Wirtschaftsflügel plant eine Einschränkung des Rechts auf Teilzeit, was auf scharfe Kritik von Politikern der Linken und SPD stößt, die die Gefahren für Arbeitnehmer, insbesondere Frauen, und die negativen Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit betonen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels gegen das Recht auf Teilzeit
  • Kritik von Linken-Chefin Ines Schwerdtner
  • Vorstellung, dass Teilzeit als "Lifestyle" diffamiert wird
  • Argumente gegen Einschränkung des Rechts auf Teilzeit
  • Vorschlag zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Teilzeitbeschäftigung
  • Forderung nach Einschränkung des Rechts auf Teilzeit nur bei besonderen Gründen
  • Stellungnahme der SPD zur Thematik
  • Sorgen um den Verlust von Arbeitnehmerrechten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Politik reagierte mit scharfer Kritik von Ines Schwerdtner (Linke) gegen den Vorstoß der CDU, der als Attacke auf Frauen und harter Arbeit bezeichnet wurde. Schwerdtner betonte, dass Teilzeit kein Luxusproblem ist. Die SPD warnte vor dem Verlust von Arbeitnehmerrechten und forderte mehr Investitionen in Bildung und Qualifikation. Dagmar Schmidt nannte den CDU-Vorstoß widersprüchlich.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verschärfung von Einkommensverlusten
  • Zunahme von Altersarmut
  • Drängen von Frauen aus dem Job
  • Kritik an der Einschränkung von Arbeitnehmerrechten
  • Widerspruch zwischen Forderungen nach Mehrarbeit und Abdrängen von Beschäftigten
  • Notwendigkeit für bessere Kitas und verlässliche Ganztagsbetreuung
  • Forderung nach Investitionen in Bildung, Qualifizierung, Forschung und Entwicklung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ines Schwerdtner, der Chefin der Linken, zitiert. Sie äußert sich kritisch zum Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels gegen das Recht auf Teilzeit und bezeichnet diesen als "nächste Attacke auf hart arbeitende Menschen, besonders auf Frauen".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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