Digitalisierung im deutschen Justizwesen
Berlin () – Das Bundeskabinett hat einen Gesetzesentwurf für die Digitalisierung des polizeilichen Führungszeugnisses verabschiedet. Statt der bisherigen Papierurkunde sollen Antragsteller zukünftig das Führungszeugnis auch als digitales Dokument durch das Bundesamt für Justiz erhalten können, teilte das Ministerium mit. Der Gesetzentwurf sieht darüber hinaus weitere Änderungen unter anderem für notarielle Online-Verfahren im Gesellschafts- und Registerrecht vor.
Die Einführung des digitalen Führungszeugnisses sei ein Musterbeispiel für gelingende Staatsmodernisierung, sagte Justizministerin Stefanie Hubig (SPD). „Ob im Beruf oder im Ehrenamt – das Führungszeugnis ist in vielen Lebensbereichen unverzichtbar. Die Digitalisierung hilft den Menschen und macht einen Unterschied. Es ist gut, dass wir hier bei der Digitalisierung des Staates vorankommen.“
Das Führungszeugnis gibt Auskunft darüber, ob jemand vorbestraft ist. Seine Vorlage ist für verschiedene berufliche und ehrenamtliche Tätigkeiten erforderlich. Pro Jahr werden in Deutschland rund fünf Millionen Führungszeugnisse ausgestellt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitzung des Bundeskabinetts (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Stefanie Hubig
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeskabinett, Bundesamt für Justiz, Ministerium, Justizministerin Stefanie Hubig, SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die Digitalisierung des polizeilichen Führungszeugnisses vorsieht, sodass Antragsteller künftig digital über das Bundesamt für Justiz darauf zugreifen können.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Notwendigkeit der Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen
- Verbesserung der Effizienz im Verwaltungsprozess
- Anpassung an moderne Technologien und gesellschaftliche Anforderungen
- Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit für Antragsteller
- Vorhandenes Interesse an digitalen Lösungen durch die Bevölkerung
- Ziel der Staatsmodernisierung durch digitale Transformation
- Forderungen nach zeitgemäßen Verfahren im Berufs- und Ehrenamtsbereich
- Hohe Anzahl von jährlich ausgestellten Führungszeugnissen in Deutschland
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Politik hat den Gesetzesentwurf verabschiedet
Justizministerin bezeichnete Einführung als Musterbeispiel für Staatsmodernisierung
Digitalisierung des Führungszeugnisses soll Menschen helfen
Führungszeugnis ist für viele Lebensbereiche unverzichtbar
Pro Jahr werden rund fünf Millionen Führungszeugnisse ausgestellt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einführung des digitalen Führungszeugnisses
- Erleichterung für Antragsteller
- Beschleunigung des Antragsprozesses
- Modernisierung des Staatswesens
- Verbesserte Zugänglichkeit von Führungszeugnissen
- Unterstützung bei beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten
- Veränderungen im Gesellschafts- und Registerrecht durch notarielle Online-Verfahren
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Justizministerin Stefanie Hubig zitiert, in der sie die Einführung des digitalen Führungszeugnisses als ein Musterbeispiel für gelingende Staatsmodernisierung bezeichnet.
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