Gesundheitspolitik: Kontroversen um Cannabis-Rezeptregelung Berlin
Berlin () – Die SPD kritisiert die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die Cannabis-Rezepte ohne direkten Arztkontakt künftig verbieten will. Der Vorschlag greife in die Berufsfreiheit von Ärzten und in die Handlungsfreiheit von Patienten ein, sagte Carmen Wegge, rechtspolitische Sprecherin der SPD, dem „Spiegel“. „Außerdem benachteiligt das Versandverbot Anbieter aus dem EU-Ausland erheblich und verletzt somit die Dienstleistungsfreiheit und den freien Warenverkehr.“
Künftig soll es nach Warkens Plänen nicht mehr möglich sein, medizinisches Cannabis über Online-Apotheken zu bestellen. Ein Rezept soll es nur noch nach persönlichem Kontakt mit einem Arzt geben und nicht wie bisher auch über Videosprechstunden.
SPD-Politikerin Wegge fordert eine „verfassungskonforme, europarechtskonforme Lösung, die Versorgungssicherheit, Gleichbehandlung und digitale Zugänglichkeit gewährleistet“. Auf Union und SPD kommen im Bundestag also noch Diskussionen zu. Warken will das Gesetz dieses Jahr verabschieden.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Nina Warken, Carmen Wegge
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, Nina Warken, CDU, Carmen Wegge, Spiegel, EU, Bundestag
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Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die SPD kritisiert die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die den Zugriff auf Cannabis-Rezepte ohne persönlichen Arztkontakt verbieten und damit in die Berufsfreiheit der Ärzte sowie die Handlungsfreiheit der Patienten eingreifen möchte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zur Veränderung der Rezeptierung von Cannabis
- Vorschlag, Cannabis-Rezepte ohne direkten Arztkontakt zu verbieten
- Kritik der SPD an möglichen Eingriffen in die Berufsfreiheit von Ärzten
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- Vorschlag sieht nur persönliche Arztkontakte vor, keine Videosprechstunden mehr
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SPD kritisiert die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken
- Carmen Wegge (SPD) äußert Bedenken hinsichtlich Berufsfreiheit von Ärzten und Handlungsfreiheit von Patienten
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- Künftig kein medizinisches Cannabis mehr über Online-Apotheken bestellbar
- Rezept nur nach persönlichem Arztkontakt, keine Videosprechstunden mehr
- Wegge fordert verfassungskonforme, europarechtskonforme Lösung für Sicherheit und digitale Zugänglichkeit
- Diskussionen im Bundestag zwischen Union und SPD stehen an
- Warken plant Verabschiedung des Gesetzes in diesem Jahr
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Anforderung an Versorgungssicherheit, Gleichbehandlung und digitale Zugänglichkeit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Carmen Wegge, der rechtspolitischen Sprecherin der SPD, zitiert. Sie kritisiert die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken zur Einschränkung von Cannabis-Rezepten ohne direkten Arztkontakt.
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