Bundespolizei schiebt zwei Personen nach Afghanistan und Syrien ab

Rückführungen von Straftätern aus Deutschland

Berlin () – Die Bundespolizei hat am Mittwoch nahezu parallel zwei Personen nach Syrien und Afghanistan abgeschoben. Das berichtet die „Bild“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums.

Demnach wurde die eine Person von , die andere von ausgeflogen. Die Asylbewerber waren wegen schwerer Gewalt- und Sexualdelikte verurteilt worden. Auf den Flügen wurden beide Personen von Spezialkräften begleitet.

„Es geht um Konsequenz und Klarheit gegenüber Straftätern“, sagte Bundesinnenminister (CSU) der Zeitung. „Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan werden verstetigt. Wer schwere Straftaten begeht, muss verlassen.“

Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan sind rechtlich umstritten. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages etwa kam im März 2024 zu dem Fazit, dass „aufgrund der desolaten Sicherheitslage und der vielerorts prekären humanitären Lage in Syrien und Afghanistan“ Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention, also das Verbot der Folter, „etwaigen Abschiebungen in diese Staaten regelmäßig entgegenstehen“ werde. Dies lege auch die Spruchpraxis des Europäischen Gerichtshofs für betreffend den Fall „Syrien“ nahe.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Flagge von Syrien (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien und Institutionen sind:

Bundespolizei, Bundesinnenministerium, Bild, CSU, Bundestag, Europäische Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der Mittwoch, an dem die Abschiebungen stattfanden. Ein genaues Datum wird jedoch nicht angegeben, daher ist die Antwort: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfand, sind: München, Frankfurt am Main, Syrien, Afghanistan.

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundespolizei hat zwei verurteilte Asylbewerber aufgrund schwerer Straftaten nach Syrien und Afghanistan abgeschoben, während der Bundesinnenminister betont, dass solche Abschiebungen fortgesetzt werden, trotz rechtlicher Bedenken bezüglich der Sicherheit in diesen Ländern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verurteilungen wegen schwerer Gewalt- und Sexualdelikte
  • Durchführung von Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan
  • Ziel der Abschiebungen: Konsequenz und Klarheit gegenüber Straftätern
  • Umstrittene rechtliche Lage bezüglich der Sicherheits- und humanitären Situation in den beiden Ländern
  • Aussagen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verstetigung der Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan
  • Konsequente Maßnahmen gegenüber Straftätern
  • Rückführung von verurteilten Asylbewerbern
  • Rechtliche Kontroversen bezüglich Abschiebungen
  • Menschenrechtskonvention könnte gegen Abschiebungen sprechen
  • Gefährdung durch desolaten Sicherheitslage in Zielstaaten
  • Bedenken hinsichtlich humanitärer Lage in Zielstaaten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zitiert. Er sagt, dass es um "Konsequenz und Klarheit gegenüber Straftätern" gehe und dass "wer schwere Straftaten begeht, muss Deutschland verlassen".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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