Zentralrat pocht auf Unterstützung für iranische Demonstranten
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Politik: Unterstützung für Iranische Demonstranten in Deutschland
Berlin () – Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert die Bundesregierung auf, die Demonstranten im Iran zu unterstützen und sich gegen das islamistische Regime zu stellen.
„Deutschland muss in dieser historischen Stunde unbedingt seine diplomatische Zurückhaltung ablegen“, sagte Zentralratspräsident Schuster der „Bild“ am Freitag. „Jedes Abwarten ist fehl am Platz. Das Gebot der Stunde sind entschlossenes Handeln und Zivilcourage. Deutschland muss sich unmissverständlich an die Seite der Bevölkerung im Iran und der Exil-Iraner in unserem Land stellen, die seit Jahren unter Lebensgefahr für ihre Freiheit kämpfen.“
Das Signal aus deutscher Politik und Zivilgesellschaft müsse lauten, dass die Zeit jetzt gekommen sei. „Das Mullah-Regime muss jetzt fallen“, sagte Schuster. Die iranischen Machthaber unterdrückten „seit Jahren im Inneren ihre Bevölkerung, vor allem Frauen“. Zudem gehörten sie „zu den global gefährlichsten Financiers des Terrorismus“. Die Demonstranten forderten „todesmutig den Sturz der Mullahs und das Ende des Terrorstaats“, so der Zentralratspräsident.
Anders als die US-Regierung hält sich die Bundesregierung mit Solidaritätsbekundungen für die iranischen Anti-Mullah-Demonstranten weitgehend zurück. Am Freitag erklärte ein Regierungssprecher, Berlin rufe das iranische Regime dazu auf, von Gewalt gegen die Demonstranten abzusehen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der im Artikel genannten Personen sind: Schuster.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Zentralrat der Juden in Deutschland, Bundesregierung, Bild, US-Regierung, iranisches Regime
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Iran.
Worum geht es in einem Satz?
Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert die Bundesregierung auf, aktiv die iranischen Demonstranten zu unterstützen und sich gegen das islamistische Regime zu positionieren, um dessen Unterdrückung und Terrorismus zu bekämpfen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Fortdauernde Unterdrückung der Bevölkerung im Iran
Besondere Benachteiligung und Unterdrückung von Frauen
Terrorfinanzierung durch das iranische Regime
Massive Proteste der iranischen Bevölkerung gegen das Regime
Glauben an die Notwendigkeit von internationaler Unterstützung für Demonstranten
Unterschiedliche Reaktionen internationaler Akteure, insbesondere im Vergleich zu den USA
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Zentralrat der Juden fordert Unterstützung für Demonstranten im Iran
Präsident Schuster betont, dass Deutschland diplomatische Zurückhaltung ablegen müsse
Dringlichkeit von entschiedenem Handeln und Zivilcourage wird hervorgehoben
Unterstützung für die iranische Bevölkerung und Exil-Iraner gefordert
Aussage, dass das Mullah-Regime fallen müsse
Kritik an der Unterdrückung durch iranische Machthaber, vor allem gegen Frauen
Hinweis auf Iran als globalen Financier des Terrorismus
Unterschied zu US-Regierung: Deutschland äußert sich weniger solidarisch
Regierungssprecher ruft iranisches Regime zur Gewaltvermeidung auf
Welche Konsequenzen werden genannt?
Unterstützung der Demonstranten im Iran
Ablegen diplomatischer Zurückhaltung
Entschlossenes Handeln und Zivilcourage erforderlich
Solidaritätsbekundungen für iranische Demonstranten gefordert
Signal an das Mullah-Regime, dass es fallen muss
Unterstützung der Bevölkerung im Iran und Exil-Iraner in Deutschland
Kritik an Unterdrückung der Bevölkerung, insbesondere Frauen
Thematisierung der Rolle des Regimes als Financier des Terrorismus
Forderung nach einem Ende des Terrorstaats
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Zentralrats der Juden zitiert, in der Präsident Schuster die Bundesregierung auffordert, die Demonstranten im Iran zu unterstützen und aktiv gegen das islamistische Regime vorzugehen.