Wetterwarnung: Tierschutz in Brandenburg
Potsdam () – Das Brandenburger Landwirtschaftsministerium und der Verband der beamteten Tierärzte haben Tierhalter aufgefordert, wegen der angekündigten Extremwetterlage Vorkehrungen zum Schutz ihrer Tiere zu treffen. Das teilte das Umweltministerium am Donnerstag mit.
Der Deutsche Wetterdienst warnt demnach ab heute Nacht vor starken Böen, Schnee- und Regenfällen und Temperaturen bis zu minus acht Grad Celsius.
Staatssekretär Stephan Nickisch sagte, bei solchen Wetterlagen könne es zu tierschutzrelevanten Vorfällen kommen. Der Vorsitzende des Tierärzteverbands, Volker Mielke, verwies auf die gesetzlichen Vorgaben: Tiere in Freilandhaltung müssten ausreichenden Witterungsschutz, vor allem vor Wind, sowie eine trockene, wärmeisolierende Unterlage haben.
Zudem sei die Versorgung mit nicht gefrorenem Tränkwasser und Futter sicherzustellen.
Mielke richtete den Appell auch an Halter von Heim- und Kleintieren. Hunde in unbeheizten Zwinger benötigten Schutzhütten mit isolierender Unterlage, Katzenhalter sollten Freigänger nach Möglichkeit im Haus behalten.
Für Kaninchen in offenen Buchten seien Windschutz und dicke Einstreu notwendig. In extremen Notsituationen sei auch eine vorübergehende Unterschreitung der gesetzlichen Platzvorgaben erlaubt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schnee (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Stephan Nickisch, Volker Mielke
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Brandenburger Landwirtschaftsministerium, Verband der beamteten Tierärzte, Umweltministerium, Deutscher Wetterdienst, Tierärzteverband
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Potsdam
Worum geht es in einem Satz?
Das Brandenburger Landwirtschaftsministerium und der Tierärzteverband warnen Tierhalter vor extremen Wetterbedingungen und rufen sie dazu auf, Vorkehrungen für den Schutz ihrer Tiere zu treffen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Angekündigte Extremwetterlage
- Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes
- Starker Wind, Schnee- und Regenfälle
- Temperaturabfall bis minus acht Grad Celsius
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Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, wie:
- Das Brandenburger Landwirtschaftsministerium und der Verband der beamteten Tierärzte Tierhalter auffordern, Vorkehrungen für ihre Tiere zu treffen
- Der Deutsche Wetterdienst vor Extremwetterlagen warnt
- Staatssekretär Stephan Nickisch auf mögliche tierschutzrelevante Vorfälle hinweist
- Volker Mielke auf gesetzliche Vorgaben zur Witterungsschutzpflicht hinweist
- Empfehlungen für die Versorgung von Tieren während des kalten Wetters gegeben werden
- Appell an Halter von Heim- und Kleintieren gerichtet wird
- Notwendigkeit von Schutzhütten für Hunde und besondere Pflege für andere Tiere betont wird
- Erlaubnis für vorübergehende Unterschreitung gesetzlicher Platzvorgaben in Notsituationen erwähnt wird
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Tierhalter müssen Vorkehrungen zum Schutz ihrer Tiere treffen
- Sicherstellung von Witterungsschutz für Tiere in Freilandhaltung
- Gewährleistung einer trockenen, wärmeisolierenden Unterlage
- Sicherstellung der Versorgung mit nicht gefrorenem Tränkwasser
- Versorgung mit Futter muss gewährleistet sein
- Appell an Halter von Heim- und Kleintieren
- Hunde in unbeheizten Zwingern benötigen Schutzhütten
- Katzenhalter sollten Freigänger im Haus behalten
- Kaninchen in offenen Buchten benötigen Windschutz und dicke Einstreu
- Vorübergehende Unterschreitung der gesetzlichen Platzvorgaben in Notsituationen möglich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Staatssekretär Stephan Nickisch betont, dass bei solchen Wetterlagen tierschutzrelevante Vorfälle eintreten können.
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