Linke in MV lehnt Mercosur-Abkommen ab und solidarisiert sich mit Landwirten

Linke in MV lehnt Mercosur-Abkommen ab und solidarisiert sich mit Landwirten

Mecklenburg-Vorpommern - News - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Landwirtschaftliche Proteste in Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin () – Die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat sich klar gegen das geplante Mercosur-Freihandelsabkommen der EU mit südamerikanischen Staaten positioniert. Der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Daniel Trepsdorf, sagte, das Abkommen in seiner vorliegenden Form dürfe nicht kommen.

Er verstehe die Existenzsorgen der bäuerlichen Betriebe, die durch zusätzliche Billigimporte weiter unter Druck geraten würden.

Trepsdorf kritisierte, dass von dem Abkommen vor allem große Fleisch- und Agrarkonzerne in Südamerika sowie die europäische Autoindustrie profitieren würden. Die Leidtragenden seien kleine und mittlere Betriebe auf beiden Seiten des Atlantiks.

Zudem würden die im Abkommen enthaltenen Nachhaltigkeitsversprechen, wie der Verweis auf das Pariser Klimaabkommen, keine sanktionsbewehrten Konsequenzen bei Verstößen vorsehen. Dies fördere weiterhin Entwaldung und Landnahme.

Die Linksfraktion fordert die Bundesregierung auf, sich gegen das Abkommen zu stellen und stattdessen regionale Erzeugung und Wertschöpfungsketten zu stärken.

Dazu gehöre auch eine verbesserte Weidetierprämie. Trepsdorf appellierte zudem an die protestierenden Landwirte der Initiative „Land schafft Verbindung“, Protestformen zu wählen, die die Solidarität der Bevölkerung nicht gefährdeten.

Der eigentliche Konflikt liege zwischen einer verfehlten Handelspolitik und den Lebensmittelproduzenten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bauernproteste (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Daniel Trepsdorf

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Trepsdorf, Mercosur, europäische Autoindustrie, Pariser Klimaabkommen, Bundesregierung, Initiative "Land schafft Verbindung"

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Schwerin

Worum geht es in einem Satz?

Die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern lehnt das geplante Mercosur-Freihandelsabkommen ab, da es vor allem großen Konzernen nützt und kleineren Betrieben schadet, während die versprochenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen nicht wirksam sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Geplantes Mercosur-Freihandelsabkommen der EU
  • Existenzsorgen bäuerlicher Betriebe
  • Druck durch Billigimporte
  • Vorteilhaftigkeit für große Fleisch- und Agrarkonzerne
  • Fehlende sanktionsbewehrte Konsequenzen bei Verstößen
  • Gefährdung von Nachhaltigkeitsversprechen
  • Entwaldung und Landnahme
  • Mangelnde Unterstützung regionaler Erzeugung und Wertschöpfung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Linksfraktion in Mecklenburg-Vorpommern gegen Mercosur-Freihandelsabkommen
  • Umweltpolitischer Sprecher kritisiert Abkommen in aktueller Form
  • Existenzsorgen bäuerlicher Betriebe durch Billigimporte
  • Profitvorteile für große Fleisch- und Agrarkonzerne sowie europäische Autoindustrie
  • Kleine und mittlere Betriebe in beiden Regionen leiden
  • Nachhaltigkeitsversprechen ohne sanktionsbewehrte Konsequenzen
  • Risiko von Entwaldung und Landnahme
  • Forderung an Bundesregierung, sich gegen Abkommen zu stemmen
  • Stärkung regionaler Erzeugung und Wertschöpfungsketten gefordert
  • Verbesserung der Weidetierprämie angestrebt
  • Appell an protestierende Landwirte, solidaritätsschädigende Protestformen zu vermeiden
  • Konflikt zwischen Handelspolitik und Lebensmittelproduzenten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Existenzsorgen der bäuerlichen Betriebe
  • Druck auf kleine und mittlere Betriebe
  • Profitierung großer Fleisch- und Agrarkonzerne
  • Mangelnde Durchsetzung von Nachhaltigkeitsversprechen
  • Förderung von Entwaldung und Landnahme
  • Forderung nach Gegenposition der Bundesregierung
  • Stärkung regionaler Erzeugung und Wertschöpfungsketten
  • Verbesserung der Weidetierprämie
  • Appell an protestierende Landwirte zur wahren Solidarität der Bevölkerung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Daniel Trepsdorf, der umweltpolitische Sprecher der Linksfraktion, äußert sich deutlich gegen das geplante Mercosur-Freihandelsabkommen und betont die Existenzsorgen der bäuerlichen Betriebe.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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