Politische Bildung in Mecklenburg-Vorpommern stärken
Schwerin () – Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern stellt im kommenden Jahr mehr als 1,2 Millionen Euro zusätzlich für politische Bildungsarbeit bereit. Das teilte das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten am Dienstag mit.
Davon fließen 900.000 Euro in die Landeszentrale für politische Bildung und freie Träger, weitere 235.000 Euro sind für die Gedenkstättenarbeit vorgesehen.
Wissenschaftsministerin Bettina Martin betonte, das Ziel politischer Bildung seien mündige, kritikfähige und politisch handlungsfähige Bürger. Angesichts der Bestrebungen von Populisten, die politische Bildungsarbeit einzuschränken oder zu beenden, setze man mit der Aufstockung ein starkes Zeichen.
Die Demokratie brauche Menschen, die an den demokratischen Entscheidungsprozessen teilnehmen wollten und könnten.
Der Direktor der Landeszentrale, Jochen Schmidt, kündigte an, mit den Mitteln insbesondere die Aktivitäten in sozialen Medien zu verstärken, um vor allem junge Menschen dort abzuholen, wo sie sich informieren. Für freie Träger solle ein Sonderförderprogramm aufgelegt werden.
Zudem trage der Ausbau der Gedenkstättenarbeit der großen Nachfrage Rechnung und stärke gleichzeitig die Demokratie, so Schmidt.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Bettina Martin, Jochen Schmidt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Mecklenburg-Vorpommern, Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, Landeszentrale für politische Bildung, Jochen Schmidt
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Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern
Worum geht es in einem Satz?
Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern investiert im kommenden Jahr über 1,2 Millionen Euro in politische Bildungsarbeit und Gedenkstätten, um mündige Bürger zu fördern und gegen populistische Tendenzen zu wirken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zusätzliche Mittel für politische Bildungsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern
- Ziel von mündigen und kritikfähigen Bürgern
- Reaktion auf Bestrebungen von Populisten gegen politische Bildungsarbeit
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- Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern erhöht Budget für politische Bildungsarbeit um 1,2 Millionen Euro
- 900.000 Euro für Landeszentrale für politische Bildung und freie Träger
- 235.000 Euro für Gedenkstättenarbeit
- Wissenschaftsministerin betont Ziel der Schaffung mündiger, kritikfähiger Bürger
- Aufstockung soll Zeichen gegen populistische Bestrebungen setzen
- Direktor der Landeszentrale kündigt verstärkte Aktivitäten in sozialen Medien an
- Sonderförderprogramm für freie Träger wird eingeführt
- Ausbau der Gedenkstättenarbeit soll Nachfrage decken und Demokratie stärken
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- 900.000 Euro für die Landeszentrale für politische Bildung und freie Träger
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- Starkes Zeichen gegen Bestrebungen von Populisten
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- Verstärkung der Aktivitäten in sozialen Medien
- Sonderförderprogramm für freie Träger
- Ausbau der Gedenkstättenarbeit zur Stärkung der Demokratie
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Wissenschaftsministerin Bettina Martin zitiert. Sie betont, dass das Ziel politischer Bildung mündige, kritikfähige und politisch handlungsfähige Bürger sind und dass die Aufstockung ein starkes Zeichen gegen populistische Bestrebungen sei.
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