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Netzagentur: 2,1 Prozent der Fläche in Deutschland sind Funklöcher
Bonn () – Auf rund 7.500 Quadratkilometern Fläche in Deutschland gibt es nach Angaben der Bundesnetzagentur kein ausreichendes Mobilfunknetz.
„97,53 Prozent der Fläche in Deutschland sind mit 4G versorgt, 93,85 Prozent durch 5G. In 2,1 Prozent der Fläche gibt es weder 4G noch 5G, das sind die sogenannten `weißen Flecken`“, sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). In 0,2 Prozent der Fläche, umgerechnet also auf rund 750 Quadratkilometern, gebe es demnach gar kein Netz, noch nicht einmal 2G.
„Das kann uns nicht zufriedenstellen“, sagte Müller mit Blick auf die Funklöcher. „Ja, wir brauchen guten Mobilfunk an jeder Milchkanne“, fügte der Netzagentur-Chef an. So sei die Landwirtschaft mittlerweile hochdigitalisiert und automatisiert und benötige Netz. Auch sei es für manche Menschen eine Option, nicht hohe Mieten in den Metropolen zahlen zu wollen und stattdessen aufs Land zu ziehen, wenn man mobil arbeiten könne. „Und es ist auch eine Frage der Demokratie: Vernachlässigen wir den ländlichen Raum, dann erzeugen wir Unzufriedenheit, im schlimmsten Fall Wut“, sagte Müller.
Die Bundesnetzagentur hatte im Zuge der jüngsten Verlängerung der Nutzungsrechte der Mobilfunkfrequenzen die Netzbetreiber Telekom, Telefónica und Vodafone verpflichtet, bis spätestens 2030 bundesweit 99,5 Prozent der Fläche mindestens mit 50 Mbit/s zu versorgen. Das fehlende halbe Prozent werde vor allem „schwer zugängliche Gegenden betreffen“, so Müller. Wer aber etwa im Wald oder beim Bergsteigen aktiv sei und in Not gerate, müsse sich in der Regel dennoch keine Sorgen machen: „Man wird dann auf dem Berg kein Video streamen können, während man auf die Bergwacht wartet. Aber eine Grundversorgung mit 2G sollte man trotzdem haben.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesnetzagentur (Archiv) |
Bonn und die Herausforderung des Mobilfunknetzes
Bonn, die ehemalige Hauptstadt Deutschlands, ist nicht nur für ihre politische Geschichte bekannt, sondern auch für die aktuellen Herausforderungen im Mobilfunknetz. Trotz der hohen Versorgungsquote von 4G und 5G gibt es immer noch "weiße Flecken", die ohne modernen Mobilfunk auskommen müssen. Klaus Müller von der Bundesnetzagentur betont, dass der ländliche Raum nicht vernachlässigt werden sollte, da dies zu Unzufriedenheit führen kann. Die Digitalisierung, insbesondere in der Landwirtschaft, erfordert zuverlässige Netzverbindungen, um effizient arbeiten zu können. Durch die Verpflichtungen der Netzbetreiber bis 2030 soll jedoch eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet gewährleistet werden.
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