Oberlandesgericht verhängt 21 Millionen Euro Bußgeld gegen Lech-Stahlwerke

Wirtschaft: Bußgeld gegen Lech-Stahlwerke in Düsseldorf

() – Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat gegen die Lech-Stahlwerke GmbH eine Geldbuße in Höhe von 21 Millionen verhängt. Das teilte das Gericht am Freitag mit.

Grund sind kartellrechtswidrige Preisabsprachen und der Austausch wettbewerblich sensibler Informationen im sogenannten „Edelstahl-Verfahren“.

Dem Urteil vom 10. Dezember war eine Verständigung vorausgegangen, in der der Lech-Stahlwerke GmbH bei einer Beschränkung des Einspruchs auf die Rechtsfolgen ein Bußgeldkorridor von 20 bis 30 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden war. Das hatte daraufhin den Einspruch gegen den Bußgeldbescheid des Bundeskartellamts vom Januar 2021 teilweise zurückgenommen.

Das Verfahren gegen die BGH Edelstahlwerke GmbH und deren verantwortlich handelnde Person wird unter dem Aktenzeichen V-1 OWi OLG 2/24 (GWB) weiterverhandelt.

Das Verfahren gegen die verantwortliche Person der Lech-Stahlwerke GmbH wurde eingestellt. Der Senat stellte im Urteil zudem eine rechtsstaatswidrige Verzögerung des Verfahrens im kartellbehördlichen Zwischenverfahren um ein Jahr und sieben Monate fest.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Justicia (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen genannt.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Lech-Stahlwerke GmbH, Bundeskartellamt, BGH Edelstahlwerke GmbH

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 10. Dezember.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf

Worum geht es in einem Satz?

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Lech-Stahlwerke GmbH wegen kartellrechtswidriger Preisabsprachen mit einer Geldbuße von 21 Millionen Euro belegt, nachdem das Unternehmen seinen Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid teilweise zurückgezogen hatte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Kartellrechtswidrige Preisabsprachen
  • Austausch wettbewerblich sensibler Informationen
  • Verfahren im sogenannten "Edelstahl-Verfahren"
  • Verständigung über Bußgeldkorridor von 20 bis 30 Millionen Euro
  • Rücknahme des Einspruchs gegen Bußgeldbescheid des Bundeskartellamts
  • Verfahrensverzögerung von ein Jahr und sieben Monaten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Geldbuße in Höhe von 21 Millionen Euro verhängt
  • Bußgeldkorridor von 20 bis 30 Millionen Euro in Aussicht gestellt
  • Einspruch gegen den Bußgeldbescheid teilweise zurückgenommen
  • Weiterverhandlung gegen BGH Edelstahlwerke GmbH
  • Verfahren gegen verantwortliche Person der Lech-Stahlwerke eingestellt
  • Rechtsstaatswidrige Verzögerung des Verfahrens festgestellt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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