Rohstoffpolitik in Deutschland unter Druck
Berlin () – Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat die Bundesregierung aufgefordert, im Rahmen einer neuen Rohstoffstrategie stärker auf die Ausbeutung heimischer Rohstoff-Vorkommen zu setzen. Es sei paradox, dass in Deutschland Rohstoffe vorhanden seien, diese aber nicht genutzt werden, heißt es in einem DIHK-Papier, über das die „Rheinische Post“ berichtet.
„Es braucht ein wirtschaftspolitisches Bekenntnis zum Bergbau in Deutschland“, so der Verband. „Notwendig ist ein konsistenter Ansatz der neuen Bundesregierung, den sie auch in ihrer Rolle als wichtiger Player in der EU und auf dem internationalen Parkett einnimmt.“ Deutschland verfüge über zahlreiche Lagerstätten für Bau- und Industrieminerale, der Abbau werde aber durch „langwierige Genehmigungsverfahren, zunehmende Flächenkonkurrenz und Umweltauflagen stark eingeschränkt“.
Beim Rohstoff-Import kritisiert die Kammer, dass teilweise „die von der Bundesregierung selbst gesetzten Standards bei Sorgfaltspflichten in der Lieferkette nicht oder nur schwer zu erfüllen sind“. Die DIHK schreibt daher in ihrem Papier: „In Hochrisikoländern könnten Übergangsfristen, Pilotprojekte oder abgestufte Berichtspflichten eingeführt werden.“ Ein weiteres Handelshemmnis für Unternehmen sind Exportbeschränkungen einiger Länder, die laut der DIHK laut dem Recht der Welthandelsorganisation (WTO) verboten seien. „Die Bundesregierung und die EU sollten stärker auf die Einhaltung der WTO-Regeln pochen.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Haus der Deutschen Wirtschaft (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), Bundesregierung, Rheinische Post, EU, Welthandelsorganisation (WTO)
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.
Worum geht es in einem Satz?
Die DIHK fordert die Bundesregierung auf, heimische Rohstoffvorkommen effektiver auszubeuten und die aktuellen Genehmigungsverfahren sowie internationalen Handelshemmnisse zu reformieren, um die Wirtschaft zu stärken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorhandene Rohstoffe in Deutschland
- Unterlassene Nutzung heimischer Rohstoffvorkommen
- Langwierige Genehmigungsverfahren
- Zunehmende Flächenkonkurrenz
- Strenge Umweltauflagen
- Schwierigkeiten bei der Einhaltung von Sorgfaltspflichten in der Lieferkette
- Exportbeschränkungen in Drittstaaten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- DIHK fordert Bundesregierung zur stärkeren Ausbeutung heimischer Rohstoffe auf
- Paradox, dass vorhandene Rohstoffe nicht genutzt werden
- Notwendigkeit eines wirtschaftspolitischen Bekenntnisses zum Bergbau in Deutschland
- Konsistenter Ansatz der neuen Bundesregierung gefordert
- Abbau durch Genehmigungsverfahren, Flächenkonkurrenz und Umweltauflagen eingeschränkt
- Kritik an Sorgfaltspflichten in der Lieferkette bei Rohstoff-Importen
- Vorschläge für Übergangsfristen, Pilotprojekte und abgestufte Berichtspflichten in Hochrisikoländern
- Exporteinschränkungen als Handelshemmnis, Unterstützung der Einhaltung von WTO-Regeln gefordert
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Aufruf zur stärkeren Ausbeutung heimischer Rohstoffe
- Forderung nach wirtschaftspolitischem Bekenntnis zum Bergbau
- Notwendigkeit eines konsistenten Ansatzes der Bundesregierung
- Einschränkung des Abbaus durch langwierige Genehmigungsverfahren
- Flächenkonkurrenz und Umweltauflagen als Hemmnisse
- Schwierigkeiten bei der Erfüllung von Sorgfaltspflichten in der Lieferkette
- Vorschläge für Übergangsfristen, Pilotprojekte und abgestufte Berichtspflichten in Hochrisikoländern
- Handelshemmnisse durch Exportbeschränkungen
- Forderung nach stärkerer Einhaltung von WTO-Regeln durch Bundesregierung und EU
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zitiert, die die Bundesregierung auffordert, stärker auf die Ausbeutung heimischer Rohstoff-Vorkommen zu setzen.
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