BSW will Wehrdienst-Gesetz im Bundesrat stoppen

BSW will Wehrdienst-Gesetz im Bundesrat stoppen

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Politische Debatte über Wehrdienstreform in Berlin

Berlin () – Die Neuregelung des Wehrdienstes steht kurz vor dem geplanten Start am 1. Januar nächsten Jahres möglicherweise wieder auf der Kippe. BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht sieht eine Chance, das Gesetz bei der finalen Abstimmung im Bundesrat am kommenden Freitag noch aufzuhalten.

„Das Wehrdienstgesetz kann noch gestoppt werden. Regierungen mit BSW, Linken oder Grünen haben die Mehrheit in der Länderkammer“, sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Wir fordern Linke und Grüne auf, nicht schon wieder umzufallen, sondern die Wehrpflicht in der Länderkammer abzulehnen.“

Wagenknecht betonte, die Grünen hätten im Bundestag gegen das Wehrdienstgesetz gestimmt, auch ein Parteitagsbeschluss der Grünen sollte eine Zustimmung eigentlich verbieten. „Auch die Linken sollten im Bundesrat nicht wieder umfallen wie bei den Aufrüstungskrediten im Frühjahr“, fügte die frühere BSW-Vorsitzende hinzu. Das BSW werde die Wehrpflicht im Bundesrat gesichert ablehnen.

Wagenknecht richtete eine Warnung an die Grünen: Wenn der scheidende Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), dem Wehrdienstgesetz zustimme, werde Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir diese Entscheidung im Wahlkampf zur Landtagswahl im März 2026 rechtfertigen müssen. „Das BSW würde das zum Wahlkampfthema machen“, sagte Wagenknecht. Das BSW mobilisiere gegen die Wehrpflicht und unterstütze die Schulstreiks in ganz Deutschland.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sahra Wagenknecht (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Sahra Wagenknecht, Winfried Kretschmann, Cem Özdemir

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

BSW, Linke, Grüne, Funke-Mediengruppe

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis findet am kommenden Freitag statt, was auf den 1. Dezember 2023 hindeutet. Daher liegt das Datum des finalen Abstimmung im Bundesrat am 1. Dezember 2023. Das geplante Startdatum für die Neuregelung des Wehrdienstes ist der 1. Januar 2024.

Zusammenfassung:
- Abstimmung im Bundesrat: 1. Dezember 2023
- Geplanter Start des Wehrdienstes: 1. Januar 2024

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Ereignisse finden statt in: Berlin, Baden-Württemberg, Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

Sahra Wagenknecht warnt, dass die Neuregelung des Wehrdienstes möglicherweise am 1. Januar gescheitert werden kann, falls Linke und Grüne im Bundesrat nicht erneut umfallen, und kündigt mobilisierte Widerstände dagegen an.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Neuregelung des Wehrdienstes
  • Geplante Abstimmung im Bundesrat
  • Opposition von Sahra Wagenknecht und BSW
  • Mehrheitsverhältnisse in der Länderkammer
  • Vorherige Ablehnung durch die Grünen im Bundestag
  • Parteitagsbeschluss der Grünen gegen Zustimmung
  • Warnung an die Grünen hinsichtlich der Wahlkampfkonsequenzen
  • Mobilisierung gegen die Wehrpflicht durch BSW

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Sahra Wagenknecht äußert Bedenken zur Neuregelung des Wehrdienstes
  • Möglichkeit, das Gesetz im Bundesrat zu stoppen
  • Aufruf an Linke und Grüne, gegen das Wehrdienstgesetz zu stimmen
  • Warnung an die Grünen bezüglich der Konsequenzen im Wahlkampf
  • BSW mobilisiert gegen die Wehrpflicht und unterstützt Schulstreiks

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Möglichkeit der Aufrechterhaltung der Wehrpflicht wird diskutiert
  • Gefährdung der Zustimmung im Bundesrat
  • Risiken für politische Parteien im Wahlkampf
  • Mobilisierung gegen die Wehrpflicht
  • Unterstützung von Schulstreiks

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sahra Wagenknecht zitiert. Sie äußert sich zur Neuregelung des Wehrdienstes und fordert die Linken und Grünen auf, das Gesetz im Bundesrat abzulehnen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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