ME/CFS-Patienten müssen weiter auf Medikamenten-Erstattung warten

ME/CFS-Patienten müssen weiter auf Medikamenten-Erstattung warten

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Gesundheitspolitik Deutschlands: Kostenübernahme für ME/CFS

Berlin () – ME/CFS-Betroffene müssen weiter auf eine Kostenübernahme wirksamer Medikamente durch die gesetzlichen Krankenkassen warten. „Wir gehen davon aus, dass der Gemeinsame Bundesausschuss Mitte des kommenden Jahres eine Entscheidung getroffen haben wird“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Ein zugelassenes Medikament gegen ME/CFS gibt es momentan nicht. Um die Versorgung der Betroffenen zu verbessern, wurde vom Gesundheitsministerium aber eine Expertengruppe zum Off-Label-Use eingerichtet. Mitte Oktober konnte die Gruppe ihre Empfehlungen von vier Wirkstoffen an den Gemeinsamen Bundesausschuss übermitteln. „Dieser prüft zurzeit die Aufnahme der Empfehlungen in seine Richtlinie, sodass diese auch in den entsprechenden Anwendungsgebieten durch die Krankenkassen übernommen werden können“, erklärte der Sprecher. Das Gremium entscheidet, welche medizinischen Leistungen die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen müssen.

Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte zuletzt eine schnelle Entscheidung befürwortet. „Es ist nicht zu akzeptieren, dass wir Off-Label-Medikamente haben, die zwar wirken, aber nicht erstattet werden“, sagte er der Zeitung.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kampagnenplakat des Bundesgesundheitsministeriums (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Karl Lauterbach

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesgesundheitsministerium, Gemeinsamer Bundesausschuss, Karl Lauterbach, SPD

Wann ist das Ereignis passiert?

Das genaue Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

ME/CFS-Patienten müssen weiterhin auf die Kostenübernahme wirksamer Medikamente durch gesetzliche Krankenkassen warten, während eine Expertengruppe Empfehlungen für den Off-Label-Einsatz von vier Wirkstoffen erarbeitet hat.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Fehlende Zulassung eines Medikaments gegen ME/CFS
  • Keine Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen
  • Gründung einer Expertengruppe für Off-Label-Use
  • Übermittlung von Empfehlungen an den Gemeinsamen Bundesausschuss
  • Prüfung der Empfehlungen durch das Gremium
  • Drang nach schnelleren Entscheidungen für die Patientenversorgung
  • Aussagen des ehemaligen Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • ME/CFS-Betroffene warten auf Kostenübernahme wirksamer Medikamente durch gesetzliche Krankenkassen
  • Gemeinsamer Bundesausschuss entscheidet voraussichtlich Mitte nächsten Jahres
  • Aktuell gibt es kein zugelassenes Medikament gegen ME/CFS
  • Gesundheitsministerium hat Expertengruppe für Off-Label-Use eingerichtet
  • Empfehlungen zu vier Wirkstoffen wurden an den Gemeinsamen Bundesausschuss übermittelt
  • Karl Lauterbach fordert schnelle Entscheidung zur Erstattung von Off-Label-Medikamenten

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • ME/CFS-Betroffene müssen länger auf Kostenübernahme warten
  • Fehlende zugelassene Medikamente für ME/CFS
  • Verbesserung der Versorgung durch Expertengruppe
  • Empfehlungen zu Wirkstoffen an den Gemeinsamen Bundesausschuss übermittelt
  • Prüfung der Aufnahme der Empfehlungen in die Richtlinie
  • Entscheidung des Gremiums über medizinische Leistungen der Krankenkassen
  • Forderung nach schnellerer Entscheidung seitens ehemaligem Gesundheitsminister

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums erklärte, dass der Gemeinsame Bundesausschuss Mitte des kommenden Jahres eine Entscheidung treffen werde.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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