Klöckner will Ausschluss unsicherer Abgeordneten-Mitarbeiter

Klöckner will Ausschluss unsicherer Abgeordneten-Mitarbeiter

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Sicherheit im Bundestag: Neue Regelungen geplant

() – Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) will erreichen, dass Mitarbeiter von Abgeordneten im Fall schwerer Sicherheitsbedenken nicht länger in Parlamentsbüros beschäftigt werden können. „Von wem eine Gefahr für das ausgeht, der hat dort auch nichts verloren – weder in den Räumlichkeiten noch über den Lohnzettel“, sagte Klöckner dem „Redaktionsnetzwerk “ (Samstagausgaben).

Aktuell könnten Personen bei Parlamentariern angestellt sein, die aus Sicherheitsgründen keinen Hausausweis für den bekämen. „Das halte ich für nicht hinnehmbar“, mahnte die CDU-Politikerin. „Wenn wir einem Abgeordnetenmitarbeiter wegen gravierenden Sicherheitsbedenken einen Hausausweis verweigern, dann sollten wir diesen Mitarbeiter nicht noch aus Steuergeldern bezahlen. Wir können nicht die Vordertür für solche Leute fest abschließen, aber die Hintertür offenlassen.“

Dafür müsse man das Abgeordnetengesetz ändern. „Das will ich den Fraktionen vorschlagen“, kündigte Klöckner an. Auf die Frage, ob dies auch für Mitarbeiter in Wahlkreisbüros gelten sollte, sagte sie, sie „plädiere grundsätzlich dafür, eine entsprechende Regelung so weitreichend wie möglich zu fassen“.

Der Bundestag hatte zuletzt aus Sicherheitsgründen abgelehnt, mehreren Mitarbeitern von Bundestagsabgeordneten Hausausweise für das Parlament auszustellen. Zu Details äußerte sich die Bundestagsverwaltung nicht. Nach Angaben der AfD-Fraktion waren mehrere Mitarbeiter von Abgeordneten ihrer betroffen.

Es gehe „um sicherheitsrelevante Bedenken, Vorstrafen und andere Auffälligkeiten“, sagte Klöckner mit Blick auf die jüngsten Fälle. „Wenn jemand aktenkundig geworden ist, weil er unser demokratisches System ablehnt, können wir dieser Person nicht Zugang zum Bundestag und unseren IT-Netzwerken geben.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutscher Bundestag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Julia Klöckner

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Bundestag, CDU, "Redaktionsnetzwerk Deutschland", AfD-Fraktion, Bundestagsverwaltung.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Deutscher Bundestag.

Worum geht es in einem Satz?

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) plant eine Änderung des Abgeordnetengesetzes, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter von Abgeordneten mit schwerwiegenden Sicherheitsbedenken nicht im Bundestag beschäftigt werden können.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Sicherheitsbedenken in Bezug auf Mitarbeiter von Abgeordneten
  • Verweigerung von Hausausweisen für mehrere Mitarbeiter aus sicherheitsrelevanten Gründen
  • Bedenken hinsichtlich Vorstrafen und anderen Auffälligkeiten
  • Ablehnung des demokratischen Systems durch bestimmte Personen
  • Notwendigkeit einer Änderung des Abgeordnetengesetzes propostas von der Bundestagspräsidentin

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundestagspräsidentin Julia Klöckner plant Änderungen im Abgeordnetengesetz.
  • Ziel: Mitarbeiter von Abgeordneten mit Sicherheitsbedenken nicht in Parlamentsbüros beschäftigen.
  • Sicherheitsausweise wurden einigen Mitarbeitern verweigert.
  • Klöckner kritisiert bestehende Regelungen als unzureichend.
  • Sie fordert, dass Mitarbeiter mit gravierenden Sicherheitsbedenken nicht aus Steuergeldern bezahlt werden sollten.
  • Diskussion über Regelungen für Wahlkreisbüros wurde angestoßen.
  • Betroffene waren laut AfD-Fraktion Mitarbeiter von Abgeordneten ihrer Partei.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Änderung des Abgeordnetengesetzes erforderlich
  • Keine Anstellung von Mitarbeitern mit Sicherheitsbedenken
  • Steuerfinanzierung für solche Mitarbeiter soll ausgeschlossen werden
  • Ausweitung der Regelung auf Wahlkreisbüros vorgeschlagen
  • Verweigerung von Hausausweisen für sicherheitsrelevante Personen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) zitiert, in der sie betont, dass Personen mit schwerwiegenden Sicherheitsbedenken nicht länger in Parlamentsbüros beschäftigt werden sollten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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